So leicht macht es uns die Fortentwicklung der Spielelandschaft inzwischen: Wie aus dem Baukasten lassen sich auf myBrowsergame.com seit einiger Zeit ganz eigene Spielwelten kreieren. Wird der Traum von der Spieleentwicklung ohne Programmierkenntnisse tatsächlich endlich wahr?
Streng genommen ist es ja nicht einmal ein Browsergame: Es läuft in einem Java Applet und hat auch sonst überhaupt reichlich wenig mit einem gewöhnlichen Spiel gemeinsam. Spaß macht beim ‘Powder Game” - man glaube und staune - nichts geringeres als das pure Experimentieren mit der Physik.
Das noch relativ junge Flashgame-Entwicklerportal Whirled.com veranstaltet ab sofort jedes Quartal eine große Flash Game Development Challenge, die mit hohen Preisen prämiert ist.
Besonders für Hobbyentwickler dürfte das eine enorme Motivation darstellen, auch ausgefallene und innovative Spielideen umzusetzen und auf das Whirled-Portal hochzuladen. Nebenbei treiben sich dort allerhand Spieler rum, welche konstruktive Kritik äußern und schnell dafür sorgen, dass sich eine nette Spielergemeinde aufbaut. Am höchsten prämiert sind übrigens die Multiplayer-Spiele: 7500$ gibt es für Platz 1, selbst Platz 5 bekommt noch 1000$.
Interessant ist diese Nachricht natürlich auch für die Gamer unter uns: Bereits jetzt findet man auf Whirled.com viele der wahren Perlen unter den Flashgames. Und angesichts der lohnenden Preise wird dieser Spielestrom sicherlich nicht so schnell versiegen. Es lohnt sich also in jedem Falle, regelmäßig dort vorbeizuschauen.
Auch ich werde euch demnächst sicherlich das eine oder andere Whirled-Spiel vorstellen. Ich freu mich jedenfalls bereits jetzt! Schaut solange schonmal bei Whirled rein und registriert euch. In einer Community macht das Spielen schließlich gleich noch mehr Spass.
In den 70er und 80er Jahren waren Spielchen wie Pong und Pacman die Spielautomaten-Hits schlechthin. In den 90ern konnte man kaum ein Handy finden, auf denen Games wie Snake nicht standartmäßig installiert waren. Und sogar auf den ersten Computerrechnern waren die genannten Klassiker die beliebtesten QBasic-Spielchen. Heute gibt es sie in farbenfroheren Versionen überall im Internet.
Auf sämtlichen Konsolen und Plattformen ist das Bomberman-Prinzip schon lange Kult und beinahe ebenso bekannt wie Tetris oder Worms. Doch auch als farbenfrohes Flashgame macht Bomberman mächtig Spass, nicht zuletzt auf Grund seiner zahlreichen Varianten.
Im Rahmen dieses Artikels möchte ich die Gelegenheit ergreifen, euch kurz das Flashgame-Portal armorgames.com vorzustellen. Es fiel mir in letzter Zeit besonders durch zahlreiche qualitativ hochwertige Spiele ins Auge.
Wer kennt es nicht - Eye Toy, neben Singstar DER Partykracher für die Playstation 2 schlechthin. Beim lebahften Rumgehoppel vor der mitgelieferten Kamera purzeln neben den virtuellen Gegnern sogar die Pfunde - und das will was heißen im von Fettleibigkeitsskandalen angeschlagenen PC- und Konsolenimage. Nebenbei macht es natürlich auch einen Riesenspass, anstatt mit dem Gamepad mit der eigenen Faust im Spiel zu agieren. Doch inzwischen müssen auch diejenigen, die sich keine Playstation leisten können, nicht auf den Kameraspass verzichten. Denn wozu gibt es Webcams? Mit einem Hauch Flash braut sich daraus ein feines Wunder - nämlich Eye Toy ähnliche Spiele für den PC, und diese sogar kostenlos!
Im erst kürzlich vogestellten Spieleportal newgrounds.com ist den Webcam-Spielen eine ganze Kategorie gewidmet. Ein ausgedehnter Blick lohnt sich also auf jeden Fall. Natürlich benötigt man für den Spass eine Webcam - aber eine solche sollte heutzutage sowieso jeder im Haus haben. Und selbst eine günstige Neuanschaffung lohnt sich - alleine das Spiel Eye Toy (von der Playstation 2 einmal ganz abgesehen) kostet bereits ein vielfaches. Die Webcam-Spiele sind sehr vielfältig, es sollte also für jeden etwas dabei sein. Für modebewusste Mädchen gibt es klassische Dress-Up-Spielchen, bei denen der Spiegel vollkommen hinfällig wird. Für genervte Feierabendschläger gibt es Smileys, die sich nach Lust und Belieben zusammenschlagen lassen. In anderen Spielen geht es in Ninja-Manier lediglich darum, ein flinkes Händchen im schnellen Treffen von Gegenständen zu haben.
Langweilig wird hier jedenfalls so schnell keinem. Jeder, der eine Webcam zur Verfügung hat, sollte also nun die Möglichkeit ergreiffen, sich im wahrsten Sinne des Wortes spielend zu bewegen. Es kostet ja nichts und macht nebenher noch einen Heidenspass.
Das Prinzip ist genial einfach: Eine Strecke, meistens eine Straße oder ein Weg, zieht sich in mehreren Windungen von einer Ecke des Bildschirms zur anderen.
Im Verlauf des Spiels wandern hier die Bösen vom Startpunkt mit gleichmäßiger Geschwindigkeit auf den Zielpunkt zu. Je nach Setting sind das Ritter, Raumschiffe oder farbige Punkte, die Jungfrauen rauben, Planeten zerstören oder andersfarbige Punkte kaputt machen wollen. Das Ziel des Spiels: Die reisenden Pixelhaufen daran hindern, ihr Ziel zu erreichen.
Dazu platziert man Türme an der Strecke, welche die Eindringlinge unter Beschuss nehmen. Deren Ansturm ist meistens in Wellen aufgeteilt, mit jeder Welle werden die Angreifer etwas schneller und stärker. Die Punktzahl am Ende des Spiels bemisst sich darin, wie lange man durchgehalten hat.
Sogar in Blizzards “Warcraft 3″ gibt es ein Tower Defense Game als Bonuslevel. Außerdem existieren mittlerweile unzählige Tower Defense Games als Freeware im Netz, die sich sowohl im Setting als auch im Gameplay unterscheiden. So wechseln sich in anspruchsvolleren Varianten Bodeneinheiten mit Lufteinheiten ab und man muss entsprechend Luftabwehrtürme zwischen seine normalen Türme setzten.
Upgradefähige Türme, Blockademöglichkeiten auf der Strecke, sich zu neuen Türmen kombinierende Türme– es gibt wie gesagt eine ganze Menge Variationen des Grundprinzips. Das Video zeigt zum Beispiel Defender, eine ziemlich komplexe Variante, bei der man sich sogar den Weg, den die Gegner nehmen sollen, selbst zusammenbauen kann.
Egal ob komplex oder simpel: Tower Defense Games machen süchtig und vor allem einen Heidenspaß. Genau das Richtige in der Mittagspause.
Kaum einer ist noch nie über ein Onlinegame aus dem Hause Miniclips gestoßen und auch wir beziehen die meisten Onlinespiele von der berühmten Spieleseite Miniclip.com. Aber wer oder was steckt eigentlich hinter dem berühmten Onlinegameproduzent und -hersteller? Was ist das Rezept ihres Erfolgs?
Die Firma Miniclip Ltd. wurde im Jahr 2001 auf die Idee Robert Smalls und seines Geschäftskollegen hin gegründet, den Erfolg großer Firmen wie Disney oder Warner Bros im Online-Segment, nämlich dem Internet, zu wiederholen. Das Steckenpferd der jungen Firma waren von Anfang an Fun-Games auf Kosten der Politik, wie beispielsweise Bush Knock Out. Schnell jedoch begann Miniclip.com mit immer neuen Spielen eine immer breite Zielgruppe anzusprechen und entwickelte sich explosiv zum größten Onlinegameanbieter der Welt. Bereits seit dem Jahre 2005 ist Miniclip der ungeschlagene Träger des jährlich vergebenen Webby Publikumawards für die beste Games-Website. Und Ablösung ist noch lange nicht in Sicht.
Die Hauptzielgruppe von Miniclip.com besteht nach eigenen Angaben zum Großteil aus Breitband-Kunden zwischen 13 und 18 Jahren, aber auch ein 80-jähriger verirre sich des öfteren auf Miniclip.com. Das ist auch das eigendliche Erfolgsrezept der jungen Firma: Spiele, die für eine möglichst große Zielgruppe kinderleicht zugänglich und spielbar sind. Google Analytics zufolge besuchen monatlich etwa 43 Millionen Menschen das in mehreren Sprachen verfügbare Portal, auf dem zur Zeit über 300 verschiedene Onlinegames angeboten werden.
Auch in Zukunft werden wir ab und zu unsere persönlichen Favouriten veröffentlichen, unter denen natürlich auch viele Exemplare von Miniclip.com dabei sein werden. Schaut also regelmäßig vorbei - auf spacetanks.de!
Onlinegames begannen etwas schleppend in den 90er Jahren und waren eher textintensiv mit wenigen und simplen Grafiken. Zumeist waren es Textadventures, die Vorgänger zu den heute so populären Massive-Multiplayer-Onlinegames wie “World of Warcraft”, dem König der Spiele. Mittlerweile ziehen diese Echtzeit Strategiespiele Millionen Spieler in der ganzen Welt an.
Ich persönlich war noch nie der große Anhänger von Rollenspielen oder Adventure Games, so dass mich diese Onlinespiele eher weniger ansprachen und es auch heute nicht wirklich tun. Für viele Menschen bilden sie aber eine wichtige virtuelle Community in der sie sich ausleben können.
Für mich gibt es da eher die zweite Sparte Onlinegames die es auch seit den frühen Anfangstagen gibt - online Karten- oder Brettspiele. Besonders Poker hat sich in letzter Zeit zu einem äußerst populären Spiel entwickelt seitdem es abendlich über heimische Fernsehbildschirme flimmert, was sich auch im großen Zulauf zum Online Poker zeigt. Dabei kann man “for fun” um virtuelles Geld spielen oder bei kostenpflichtigen Portalen um wirkliches Geld zocken.
Egal ob es um Geld geht oder nicht, der Spaßfaktor ist extrem hoch und die Auswahl schier endlos. Bridge, Canasta, alle möglichen Varianten von Poker und Blackjack - es gibt kaum ein Kartenspiel welches nicht vertreten ist. Und wer keine Karten mehr sehen kann, dem stehen alte online Klassiker wie Schach oder Backgammon zur Verfügung oder online Varianten bekannter Brettspiele wie “Die Siedler von Catan”.
Die Auswahl ist groß - nur Zeit muss man mitbringen.