Spacetanks

Die Welt der Onlinegames
 


Heute möchte ich euch einen weiteren Strategie-Knüller vorstellen, der mir bereits unzählige langweilige Stunden versüßte. Die Rede ist von Feudalism, einem namentlich im Zeitalter des Feudalismus angesiedeltem Taktik-RPG. Kämpfen, Reisen und Erobern macht hier gleichermaßen Spass. Doch kann das Spiel auch auf längere Spieldauer überzeugen?

Der Kampf um ganze Städte ist besonders hart - Screenshot aus Feudalism
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Relativ selten kommt es vor, dass einen ein Flashgame länger als zwei Stunden am Stück fesselt. Bei Sonny ist das anders: Der Spielspass zieht sich hier über mehrere Stunden hinweg. Wieso trotz dem relativ eintönigen Spielprinzip kaum Langeweile aufkommt, erfahrt in in diesem Review.

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Im letzten Artikel berichtete ich bereits ausführlich über das Spiel Age of War. In diesem Artikel möchte ich nun das sehr ähnlich klingende und auch von der Aufmachung gar nicht so verschiedene Prince of War näher betrachten. Im Gegensatz zu Age of War spielt sich Prince of War im Story-Modus fast wie ein Rollenspiel, da man sich durch unzählige Dialoge sehr gut mit den Hauptakteuren identifizieren kann. Die Kämpfe jedoch sind Taktik pur – mit einem Hauch Action. Denn ohne Eingreifen des Helden würde so mancher Soldat auf Seiten des Spielers schneller ins Gras beißen, als es ihm lieb ist.

Doch zuerst einmal ein paar Takte zur (auf englisch erzählten) Story: Der Hauptprotagonist, in dessen Rolle man als Spieler schlüpft, ist der Prinz und rechtmäßige Thronfolger eines von den Orks attackierten Kleinkönigreichs, bestehend aus einer Stadt und den außenrum liegenden Ländereien. Die ersten Angriffe der Orks sind schnell abgewehrt, doch bald stellt sich heraus, dass die grünen Fantasywesen es eigentlich auf das Reich der Waldelfen abgesehen haben. Der warmherzige Held der Geschichte kommt natürlich nicht drumrum, den Elfen seine Hilfe anzubieten und schon ist er in ein tiefes Abenteuer verwickelt, welches so lange andauert, bis der letzte Funken des Bösen aus der Spielwelt vertrieben ist. Und das ist für ein Flashgame sehr lange.

Die Kämpfe, also die eigentlichen Missionen, sind zwar sehr einseitig, da sie vom Grundprinzip immer gleich bleiben, bleiben aber dank immer neuen Einheiten durchwegs spannend und abwechslungsreich. Im krassen Gegensatz zu der nach RPG anmutenden Story haben diese relativ wenig mit einem Rollenspiel gemeinsam – die Hauptaufgabe des Helden beschränkt sich darauf, seine Streitkräfte zu koordinieren und bei Verlusten neue anzufordern. Damit es bei längeren Kämpfen dennoch dem Spieler nicht langweilig wird, muss dieser auf einem von den Hauptstreitkräften getrennten Abschnitt schwächere Einheiten beseitigen. Bei Bedarf kann er natürlich auch seinen eigenen Einheiten zu Hilfe eilen – stirbt er dabei jedoch, ist der Kampf so gut wie verloren.

Insgesamt macht Prince of War spielerisch gesehen einen sehr guten Eindruck und zählt meiner Meinung nach momentan mit zum Besten, was die Flashgamewelt zu bieten hat. Einen einzigen Nachteil hat Prince of War allerdings: In der Regel spielt man es nur einmal durch, da es beim zweiten Mal auf Grund weniger Variationsmöglichkeiten schlichtweg keinen Anreiz zum Weiterspielen mehr gibt. Diesen Haken hat aber nicht nur Prince of War – den meisten Onlinegames geht es da nicht anders. Darum: Einmal sollte jeder echte Onlinegamer Prince of War durchgespielt haben! Es lohnt sich wirklich.


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In den letzten Wochen berichtete ich hauptsächlich von Minigames wie man sie kennt – flotte Shooter für die Mittagspause, lustige Fun-Games oder Gehirnjogging a la Sudoku für Zwischendurch. Doch es gibt tatsächlich auch länger fesselnde Games in der Onlinespielewelt, meistens im Strategie/Taktik-Sektor, die dazu noch einen Heidenspass machen. Reisen Sie nun mit mir in Age of War von der Steinzeit in die Zukunft – kostenlos im Internetbrowser.

Age of War ist das in kürzerer Zeit durchspielbare der beiden Strategieknüller, die an für sich nur wenig miteinander zu tun haben. Eins haben sie jedoch beide gemeinsam: Eine liebevoll animierte Comicgrafik, welche die eigentlich technisch bedingt eher bescheidene Grafik fantasievoll aufbereitet und den Spieler noch tiefer in die Spielwelt eintauchen lässt. In Age of War lenkt man die Geschicke einer ganzen Zivilisation durch 5 Zeitalter der Menschheitsgeschichte. Angefangen in der Steinzeit geht es durch Barrock, Mittelalter und Neuzeit in ein futuristisches Zeitalter, in welchem elektronische Super-Soldaten die Keulenträger aus der Steinzeit abgelöst haben. In diesem finalen Stadium entscheidet sich schließlich in aller Regel auch das Spiel, nämlich welcher der beiden Spieler es schafft, die Basis des Gegners einzunehmen. Age of War verfolgt dabei eine eher außergewöhnliche Schwierigkeitskurve: Je weiter das Spiel fortschreitet, desto leichter wird es, desto weniger gibt es zu tun. So hat man in der Steinzeit noch seine liebe Not mit den gegnerischen Truppen, die stationäre Steinschleuder ist da auch keine große Hilfe. In den folgenden Zeitaltern kann man schließlich jedoch immer bessere Verteidigungsanlagen erwerben und benötigt bei geschicktem Agieren spätestens im 5. Zeitalter schon überhaupt keine Truppen mehr, um den Gegner auf Distanz zu halten. Nun heisst es: Sparen, bis man genug Geld für ein überwältigendes Überfallkommando zusammen hat. So das grobe Spielprinzip. Wie Sie sich genau durch die 5 Zeitalter kämpfen, bleibt jedoch weitgehend Ihnen überlassen. Beispielsweise besteht in jedem Zeitalter die Möglichkeit, seine Truppen aus verschieden starken und teuren Einheiten zu rekrutieren. Sie haben schon in der Steinzeit die Keulenschwinger satt? Dann heuern Sie doch einfach ein paar Dinosaurierreiter an! Genauso verhält es sich auch in den anderen Zeitaltern: In der Neuzeit besteht beispielsweise die Wahl zwischen Messerkämpfern, Infanterieeinheiten und Kampfpanzern. Doch ich möchte natürlich nicht zu viel verraten – es warten noch viele weitere Einheiten in den verschiedenen Menschheitsepochen darauf, entdeckt zu werden.

Insgesamt dauert das Spiel selbst im schwierigsten Schwierigkeitsgrad bei einem halbwegs geschickten Taktiker vor dem Bildschirm nicht allzu lange – mehr als 1,5 Stunden müssen Sie sicher nicht investieren. Doch die Zeit lohnt sich auf jeden Fall. Und wenn Sie nicht so auf Taktik-Spielchen stehen – im World Wide Web warten noch tausende weitere Spielchen auf Sie. Viel Spass.


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Worms-Imitate in der Onlinespielewelt

Autor: Daniel
abgelegt in: Shooter

Screenshot aus Conquer AntarticaDas PC-Spiel Worms erfreut sich mit seinen unzähligen Varianten bereits seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Zugegeben, es macht schon einen riesen Spass, mit Bazooka und Handgranate im Rucksack durch die Spielwelt zu hüpfen und dabei den gegnerischen Kämpfern die Rübe vom Hals zu pusten. Doch der Kauf des PC-Spiels ist schon lange nicht mehr notwendig: Im Internet gibt es viele Imitate, die immer dichter an die Qualität des Originals heranreichen. Völlig ohne Download oder Gang zum Laden kann man sich hier einen schönen Abend machen und sich nostalgisch in alten Spieleepochen wiegen – welche übrigens ihren Spielspass in keinster Weise eingebüßt haben.

Unter anderem aus markenschutzrechtlichen Gründen steuert man bei den meisten Onlinevarianten nicht etwa Würmer, sondern die verschiedensten Wesen angefangen von Pinguinen über Hamster bis hin zu Strichmännchen. Das Spielprinzip ist immer weitgehend gleich: Rundenbasiert darf sich jede Figur der beiden gegenüberstehenden Mannschaften eine gewisse Zeit/Strecke fortbewegen und bei Bedarf von ihren zahlreichen Waffen Gebrauch machen. Bedarf besteht oft: Es gilt, die gesamte gegnerische Mannschaft auszulöschen, erst dann ist die Partie gewonnen.

Screenshot aus Territory WarEiner meiner anfänglich noch persönlichen Favouriten, welcher sogar mit einem Kampagnenmodus aufwarten kann, ist der sogenannte Territory War. Er hat allerdings einen entscheidenden Schwachpunkt: Die außerordentlich dumme KI. Ein Beispiel: Eine meiner Figuren steht schutzlos vor einer Reihe von Gegnern. Was machen nun die in der Reihe weiter hinten stehenden Gegner? Sie schießen in meine Richtung und geben dabei ihrem Vordermann einen Headshot. Das geht so lange, bis keiner mehr steht – außer mir natürlich. Auch von strategischer Kriegsführung verstehen die Gegner nicht viel. Mit dieser Schwachstelle haben allerdings auch viele der Mitbewerber zu kämpfen, dennoch lohnt sich unter anderem ein Blick auf Conquer Antartica oder Turf War. Letzten Endes wird hier jeder seinen persönlichen Favouriten finden.

Richtig interessant werden die Worms-Imitate jedoch erst im Mehrspielermodus. Laden Sie sich ruhig einmal einen Freund ein und zocken Sie gemeinsam eine Runde – denn dann macht es richtig Spaß. Es gibt wirklich wenig Flashgames, die gemeinsam an einem PC so viel Spass machen wie Worms bzw seine Online-Imitate.


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Das Prinzip ist genial einfach: Eine Strecke, meistens eine Straße oder ein Weg, zieht sich in mehreren Windungen von einer Ecke des Bildschirms zur anderen.

Im Verlauf des Spiels wandern hier die Bösen vom Startpunkt mit gleichmäßiger Geschwindigkeit auf den Zielpunkt zu. Je nach Setting sind das Ritter, Raumschiffe oder farbige Punkte, die Jungfrauen rauben, Planeten zerstören oder andersfarbige Punkte kaputt machen wollen. Das Ziel des Spiels: Die reisenden Pixelhaufen daran hindern, ihr Ziel zu erreichen.

Dazu platziert man Türme an der Strecke, welche die Eindringlinge unter Beschuss nehmen. Deren Ansturm ist meistens in Wellen aufgeteilt, mit jeder Welle werden die Angreifer etwas schneller und stärker. Die Punktzahl am Ende des Spiels bemisst sich darin, wie lange man durchgehalten hat.

Sogar in Blizzards “Warcraft 3″ gibt es ein Tower Defense Game als Bonuslevel. Außerdem existieren mittlerweile unzählige Tower Defense Games als Freeware im Netz, die sich sowohl im Setting als auch im Gameplay unterscheiden. So wechseln sich in anspruchsvolleren Varianten Bodeneinheiten mit Lufteinheiten ab und man muss entsprechend Luftabwehrtürme zwischen seine normalen Türme setzten.

Upgradefähige Türme, Blockademöglichkeiten auf der Strecke, sich zu neuen Türmen kombinierende Türme– es gibt wie gesagt eine ganze Menge Variationen des Grundprinzips. Das Video zeigt zum Beispiel Defender, eine ziemlich komplexe Variante, bei der man sich sogar den Weg, den die Gegner nehmen sollen, selbst zusammenbauen kann.

Egal ob komplex oder simpel: Tower Defense Games machen süchtig und vor allem einen Heidenspaß. Genau das Richtige in der Mittagspause.


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Sauberes Lösen von Sudokus

Autor: Daniel
abgelegt in: Gehirnjogging

Schaut man sich ein gelöstes Sudoku nach längerem Knobeln noch einmal an, erkennt man oft nur noch durchgestrichene, in Ecken gekritzelte Zahlen, verschiedene Notizen und allerlei Schmierereien. Dabei gibt es etliche Taktiken, knifflige Sudokus nach professioneller Art vollkommen ohne übertriebenes Gekritzel zu lösen. Im Folgenden werde ich einige dieser Taktiken etwas näher durchleuchten.

Die “Uhrzeigerstrichmethode”Da wäre zum einen die sogenannte „Uhrzeigerstrichmethode“. Da Sudokus in Zeitschriften oft platzsparend in Kleinformat in eine Ecke gedruckt werden, führt mehrfaches Einsetzen und Wiederherausradieren von Zahlen schnell zu einem heillosen Durcheinander. Und was, wenn man mal keinen Radiergummi zur Hand hat? Abhilfe bietet die erwähnte Taktik: Man stellt sich einfach jedes Kästchen als Uhr ohne Zeiger mit 8 Ziffern vor, wie in der nebenstehen Abbildung zu erkennen. Ausnahme bildet die 5, die ein Punkt in der Mitte symbolisiert. So kann man gleich mehrere Vermutungen notieren und diese bei Erweisung des Gegenteils durchstreichen oder ausradieren.

Mit der richtigen Taktik sind sauber gelöste Sudokus keine Seltenheit mehr (©flickr.com / StarbuckGuy)Eine vergleichbare Taktik ist die sogenannte “Telefontastatur”. Hierbei unterteilt man sich in Gedanken jedes leere Kästchen in 9 Knöpfe und markiert entsprechend seinen Vermutungen seine Favouriten mit einem kleinen Punkt. Vermutet man beispielsweise in einem Feld eine 4, so notiert man in der mittleren Reihe des Feldes am linken Außenrand einen kaum auffallenden Punkt. Diese Methode lässt sich auch umdrehen, indem man alle imaginären Tasten, die man ausschließen kann, mit einem Punkt versieht.

Löst man Sudokus mit Hilfe einer der genannten Taktiken, wird man schon bald deutliche Erfolge ausmachen können, da sich mit der Lesbarkeit auch die Übersichtlichkeit und damit die Lösbarkeit der Rätsel deutlich verbessern wird.


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