Normalerweise konnte man mich mit Fußball noch nie hinter dem Ofen hervorlocken. Bis mich einige Bekannte für den OFM warben. Seit dem ist’s um mich geschehen…
Endlich ein Browsergame, welches vom altbewährten Mittelalter/Weltraum-Prinzip abweicht und dabei noch einen Heidenspass macht: In Wurzelimperium wird nicht etwa um die Wette gekämpft, sondern um die Wette gegärtnert! Lass’ im Wettstreit mit Tausenden anderen Spieler jeden Kleingärtner hinter dir und werde zum einzig wahren Wurzelimperator!
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Vor 5 Jahren wurde das MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) Die Stämme als Hobbyprojekt gestartet; heute ist es Deutschlands userstärkstes Browsergame. Alle paar Monate startet in einem weiteren Sprachraum der Stämme-Hype. Doch was macht Die Stämme besser als ein Großteil der Konkurrenz, dass es im Zeitalter von Flashfeuerwerken und 3D-Effekten noch kein Bisschen seiner Popularität eingebüßt hat?
Eins vorweg: Minigolf Tropical Island ist kein gewöhnliches Flashgame. Nicht nur vom Gameplay her gibt es wenige Games, die so flüssig und ansehnlich laufen, auch das Spielprinzip trifft man bei anderen Spielen sehr selten an. In Minigolf Tropical Island tritt man nämlich nicht etwa gegen verblödete KIs an, sondern gegen reelle Gegner!
Schon bei Betreten des Spiels sieht man auf der rechten Seite eine Liste mit Spielern, die gerade online sind - und das sind in der Regel nicht gerade wenige. Da sind sowohl Profis als auch komplette Neulinge dabei, also Leute wie du und ich. Gegen die man grenzenlos Minigolf spielen kann. Und die alle heißt darauf sind, dich alle zu machen. Aber mach dir nichts draus’: Dein Ziel ist auch nichts anderes, als die anderen vom Platz zu golfen.
Die einzelnen Minigolf-Partien laufen kaum anders ab als in der realen Welt. Erfahrene Golfer, die korrekt Winkel ausrechnen können, sind also klar im Vorteil. Aber Minigolf Tropical Island ist auch eine prima Plattform, um die eigenen Minigolfkenntnisse aufzufrischen - wenn einen hier auch einige sehr exotische Bahnen erwarten. Spass ist jedenfalls garantiert. Also: Schläger in die Hand und los geht’s! Neeein, nicht auf den Bildschirm! So wörtlich war das nun auch wieder nicht gemeint! Klickt lieber direkt auf diesen Link.
Auf sämtlichen Konsolen und Plattformen ist das Bomberman-Prinzip schon lange Kult und beinahe ebenso bekannt wie Tetris oder Worms. Doch auch als farbenfrohes Flashgame macht Bomberman mächtig Spass, nicht zuletzt auf Grund seiner zahlreichen Varianten.
Klickt man sich zum ersten Mal durch das Spieleportfolio von Gamevial, ist man schier verblüfft darüber, was mit dem heutigen Stand der Technik bereits im Browser zu realisieren ist. Viele der Spiele wären vor wenigen Jahren noch zu Höchstpreisen über die Ladentheke gewandert und hätten von den renomiertesten Fachjournalisten Bestnoten erhalten - und heute kann sie jeder umsonst ohne Anmeldung oder Download uneingeschränkt spielen. Da gibt es doch sicher irgendeinen Haken bei der Sache?
Die Antwort lautet Jein. Die Spiele sind tatsächlich vollkommen kostenlos spielbar, ABER: Sie haben derart hohe Ressourcenanforderungen an den Rechner des Spielers, dass selbst vielen PCs in Internetcafés die Spucke weg bleibt. Genau der Punkt, der Onlinespiele auszeichnet, nämlich die Möglichkeit, von so gut wie jedem PC aus spielen zu können, fällt somit flach. Nun stellt sich die Frage, ob man da überhaupt noch von browserbasierten Spielen reden kann. Immerhin werden bei diesen Grafikfeuerwerken im Hintergrund teilweise mehrere Megabytes an Daten temporär heruntergeladen - nur bekommt man davon als Spieler relativ wenig mit.
Doch kommen wir nun endlich zur positiven Seite der Medaille: Hat man die entsprechende Hardware in seinem Rechner stecken, machen die Spiele nämlich tatsächlich einen Heidenspass. Sich in Fly like a bird 2 ungezwungen durch die Lüfte zu schwingen oder in Russia’s Army in Counterstrike-Manier gegen echte Gegner zu kämpfen, ist ein Abenteuer für sich. Das Spieleportfolie von Gamevial ist riesig: Unzählige Stunden Spielspass sind hier garantiert. Und das beste: Wenn heute schon solche ‘Wunder’ im Browser möglich sind, wie wird es dann erst in 5 Jahren aussehen? In diesem Sinne: Viel Spass beim Daddeln - in 3D natürlich.
In Einzelspieler-Offlinegames sind Cheats schon lange Gang und Gebe… wer hat denn noch nie den sogenannten ‘God’-Mode aktiviert oder sich mit einem Tastendruck neue Munition verschafft? Außer der vermeintlichen eigenen Befriedigung, da man das Spiel so deutlich schneller durchspielen kann, haben sie keinen Nutzen. Aber was wäre, wenn man in einem Browsergame cheaten könnte? Unglaublich toll, oder? In diesem Artikel werde ich zeigen, dass Cheating in Browsergames schon lange ein heißes Thema ist und wieso man trotzdem die Finger davon lassen sollte.
Das Schlüsselwort heißt in der Browsergameszene nicht etwa Cheat, sondern Bot. Wären in Browsergames Cheats per Eingabefeld möglich, wäre das Schwachsinn. Jeder würde alle möglichen Cheats anwenden, somit wäre am Ende jeder wieder gleich stark. Bots allerdings sind unter den Browsergameentwicklern verhasste Programme bzw. Scripte, welche automatisiert bestimmte Aktionen ausführen. Nehmen wir einmal an, wir haben in einem Rollenspiel eine Mine, in der man als Spieler Gold schürfen kann. Jeder Schürfvorgang dauert genau 10 Minuten, folglich wäre ein Bot sinnvoll, der vollautomatisch alle 10 Minuten die Spielfigur in die Mine schickt. Als Spieler drücken wir zum Schürfen auf den Button mit der entsprechenden Beschriftung. Doch wie bringen wir den Bot dazu, auf einen Button zu drücken? Dazu müssen wir uns den Quelltext der Seite genauer ansehen. Als einigermaßen geübter Webentwickler erkennt man dort schließlich, dass die Betätigung des Buttons lediglich einen Link auslöst, nämlich www.dasbrowsergame.de/game.php?aktion=schuerfen. Also programmieren wir ein kleines Programm, welches genau diesen Link alle 10 Min aufruft. Für einen Programmierer ist das ein Kinderspiel. Und schon haben wir uns einen unfairen Vorteil verschafft, da wir so im wahrsten Sinne des Wortes im Schlaf Gewinn machen. Neben dem Miningbot gibt es natürlich noch viele weitere Arten von Bots.
Glücklicherweise geben die Browsergameentwickler alles, um den Bots entgegenzuwirken. Bei dem oben beschriebenen Vorgang wirkt zum Beispiel ein sogenannter Captcha Wunder: Der Spieler muss jedes Mal, wenn er seinen Charakter in die Mine schicken will, eine Zahl auf einer zufällig generierten Grafik abtippen. Da Bots keine Grafiken lesen können, sind Captchas ein wirksamer, wenn auch für den ehrlichen Spieler nervenaufreibender Schutz vor unehrlichen Cheatern.
Am besten gedient wäre also Jedem, wenn jeder Spieler einfach ehrlich spielen würde. Denn ein Browsergame soll ja in erster Linie Spass machen. Gibt man anderen Spielern nun durch den Einsatz von Bots keine Chance, einen einzuholen, verdirbt man den fairen Spielern den Spass am Spiel und hat am Ende selber keinen Spass mehr, da alle anderen Spieler aufhören mit Spielen. Und am meisten freuen kann man sich sowieso immer über selbst erbrachte Leistungen und nicht über die seines Bots.
Onlinecasinos waren lange Zeit die einzige Möglichkeit, sich in den Weiten des Internets echtes Geld zu erspielen. Doch seit wenigen Jahren taucht in der Browsergameszene immer öfter der Werbeslogan ‘Spiele kostenlos, gewinne bis zu 10.000€’ auf. Eindeutiger Vorreiter dieser Kampagne ist die Bigpoint GmbH, ehemals e-sport GmbH aus Hamburg, welche sich nicht zuletzt durch die von den Spielern erhofften Gewinnchancen zum größten internationalen Pionier der kommerziellen Browsergames etabliert hat.
Die Erwartungen sind groß, loggt man sich zum ersten Mal in einen dieser angeblichen Goldesel ein. Die ersten Minuten bescheren Adrenalin und Spielspass, das Prinzip des Spiels ist schnell erlernt. Doch spätestens nach dem ersten Blick auf die Rangliste folgt die Ernüchterung: Platz 81.569. Klingt nach einem ganzen Brocken Arbeit, sich da hinaufzuarbeiten. Aber da, plötzlich leuchtet ein vielversprechender Banner auf: Kauf dir Credits und verschaffe dir so einen Vorteil gegenüber deinen Mitstreitern! 1000 Credits für einen Euro klingen ja auch garnicht mal so schlecht. Schnell ist das Handy gezückt, 2 SMS für insgesamt 4€ verschickt, 4000 Credits mehr auf dem Spielerkonto. So, jetzt kann’s endlich richtig losgehen. Die 4000 Credits sind sofort in bessere Ausrüstung verballert und es geht sogar spürbar ein wenig bergauf. Also folgt ein weiterer Blick auf die Rangliste: Rang 35.740. Autsch! Da liegt immernoch viel Arbeit vor mir. Eine durchgezockte Nacht später: Um 3000 Credits reicher. Das geht ganz schön auf die Substanz, da ist es doch viel rentabler, nochmal eben 10€ reinzustecken. Zwei Wochen später, insgesamt bereits um die 60€ in den Account investiert, verliert man langsam die Lust und hört auf zu spielen. Die ersten Plätze und damit auch die Geldgewinne sind nahezu unerreichbar, möchte man keine 500€ investieren, folgt die nüchterne Erkenntnis.
Nach dem beschriebenen Prinzip laufen die meisten der Browsergames aus dem Hause Bigpoint ab und obiges Handlungsschema lässt sich bei tausenden Spielern beobachten. Spieler, die lediglich auf den Geldgewinn aus sind, werden also zu 99,99 prozentiger Wahrscheinlichkeit enttäuscht. Man muss Bigpoint jedoch zu Gute halten, dass es immer freiwillig ist, echtes Geld zu investieren. Für Spieler, die einfach nur kostenlos ihren Spass haben möchten, sind die grafikintensiven Browsergames also weiterhin interessant. Möchte man allerdings auf der Rangliste hoch hinaus, kann der Geldbeutel unter Umständen enorm darunter leiden.
Besonders in der Fernsehwerbung spekuliert Bigpoint auf den Reiz, reales Geld zu gewinnen. Viele Fernsehkonsumenten haben zuvor noch nie ein Browsergame gespielt und fühlen sich deshalb ausschließlich von der Gewinnchance angezogen.
Vor einigen Jahrzehnten war es ja noch Gang und Gebe, den Rechner über Kommandos auf schwarzem Hintergrund (Console) zu steuern. Aber sind wir mal ehrlich: Wer denkt denn heutzutage schon daran, ein Spiel in einer solchen “Grafik” überhaupt anzurühren? Die Antwort ist erstaunlich: Auch heute, viele Jahre nach dem Aufkommen der sogenannten Multi User Dungeons (kurz: MUDs) gibt es noch unzählige begeisterte Fans, die sich Nächte in den virtuellen Tavernen, Dungeons und Burgen um die Ohren schlagen, im Kampf gegen fiese Ratten, hartgeschnitzte Halunken und mächtige Drachen.
Gespielt wird ein MUD über das sogenannte Telnet, ein weit verbreitetes Netzwerkprotokoll des Internets. Zugang zu nahezu jedem MUD verschafft einem einer der vielen kostenlos downloadbaren Telnet-Clients. Möchte man nur mal kurz reinschnuppern, kann man die meisten MUDs auch über ein auf der Homepage verfügbares Java-Applet starten. Außerdem sollten die meisten modernen Browser bereits einen Telnet-Client integriert haben.
Aber was ist nun der Sinn der im Fenster erscheinenden Text-Lawinen?
Man kann sich ein MUD wie ein dickes, ja unendliches Buch vorstellen, bei dem man selber Teil der Handlung ist. Die Bilder stellt man sich wie beim Lesen eines Romans im Kopf vor und konzentriert sich auf das Eingeben verschiedener, in 2 Minuten erlernbarer Befehle. Eine häufig gestellte Frage des Servers ist beispielsweise, in welche Richtung man sich fortbewegen möchte. Gibt man hier ein ‘n’ für ‘Norden’ ein, wandert der Charakter nach Norden. Selbiges gilt für alle anderen Himmelsrichtungen. Neben dem Fortbewegen kann man aber auch mit der Umgebung interagieren, mit Monster und Mitspielern kämpfen oder sich mit Freunden bei einem virtuellen Bier unterhalten. Den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt, vorraussichtlich, man besitzt die nötige Fantasie.
Die Mitspieler der alteingefleischten MUDs sind in der Regel sehr freundlich und hilfsbereit und freuen sich über jeden neuen Charakter. Die Community-Beziehungen gehen sogar oft so weit, dass bei manchen MUDs regelmäßige Treffen und Stammtische abgehalten werden, um sich auch real kennenzulernen.
Für jeden, dem es nicht in erster Linie auf die aktuellste Grafik ankommt, sind MUDs auf jeden Fall einen Blick wert, für Leseratten, Nostalgiker oder Fantasy-Freaks gefundenes Fressen für unzählige spannende Spielstunden.
Tausende Fans von kurzweiligen Onlinespielen und Knobelklassikern á la Mahjongg und Kniffel sind bereits seit 2 Jahren in der virtuellen Spielestadt Kuwis anzutreffen. Nach dem Vorbild Second Life’s spielt man in Kuwis den Einwohner einer Parallelwelt, der sich durch vielerlei Weise zum bekanntesten und angesehensten Bürger hocharbeiten kann. In der Stadt Kuwis sind die Punktehorte die verschiedenen kleinen Onlinespiele, durch deren erfolgreiche Absolvierung gegen reale Spieler man in den verschiedenen Ranglisten aufsteigt. Und das beste: Es wird nicht nur gegeneinander angetreten, es gibt auch viele nette Communityfeatures, die den Spielercharakter sich in der virtuellen Welt zu Hause fühlen lassen.
Ein besonders beliebtes Feature sind die frei gestaltbaren Wohnungen der Spieler. Durch Erwerb von Einrichtungsgegenständen, einer neuen Fassade, mehreren Stockwerken und vielem mehr kann man sich hohes Prestige verschaffen. Außerdem kann man seine Freunde in ihren Häusern besuchen und auf verschiedene Weise mit ihnen kommunizieren.
Möchte man in den vielfältigen Minispielen antreten, kann man auf Forderungen anderer Spieler eingehen oder auch selber eine Forderung aufgeben. Die Spiele sind vielfältig: Von Solitär über verschiedene Würfelspiele bis zu einer abgewandelten Version von Tetris ist fast alles dabei. Grafisch lassen die Spiele auch keine Wünsche offen, wenn man bedenkt, dass es sich bei Kuwis offiziell um ein Browsergame handelt. Gelegendlich werden sogar neue Minispiele integriert, auf deren Entwicklung man als Bürger aktiv Einfluss nehmen kann.
Die große Spielestadt hat allerdings auch ihre Schattenseiten: Möchte man alle Features nutzen können, muss man sich kostenpflichtig als Einwohner anmelden. Dies kostet ca. 2-3 Euro in der Woche. Möchte man sein Haus verschönern, benötigt man Kristalle, deren Erwerb ebenfalls echtes Geld kostet, weshalb bei unkontrolliertem Konsum die monatlichen Kosten leicht in unermessliche Höhen steigen können. Wichtig ist also immer, dass man sich ein angemessenes Limit setzt.
Perfekt ist Kuwis für Spieleliebhaber, die bereit sind, ein paar Euro monatlich auszugeben und gerne gegen reale Gegner antreten. Im Gegensatz zu Online-Glücksspielen ist der Erwerb bei Kuwis rein virtuell. Dennoch sind die zahlreichen Ranglisten Motivation genug, unzähliche Stunden am Tag in der Spielestadt zu verbringen. Wie man auf der Rangliste sieht, beträgt die Spielzeit einiger Top-Spieler nämlich bereits über 1000 Stunden.