Während die Schneegrenze in den europäischen Gebirgen unaufhörlich sinkt und kurz vor (Wieder-)Eröffnung der Freibäder warmer Sonnenschein den Sommer ankündigt, besteht für Eisbären und Ski-Liebhaber weiterhin die Gelegenheit, sich in vollen Zügen im weißen Puder auszutoben - ob als Skifahrer, Snowboarder oder einfach in einer wilden Schneeballschlacht. Dem virtuellen Vergnügen sind hierbei kaum Grenzen gesetzt.
Mir persönlich bereiten die Schneeballschlachten am meisten Spaß. In Snowfight bzw seinem Nachfolger Snowfight 3 kann man wenn man Lust hat unzählige Stunden vor dem Bildschirm damit zubringen, seine Strategien im Kampf gegen verfeindete Gruppen zu perfektionieren. Es sieht nämlich leichter aus als es ist, seine drei kleinen Schneehelden möglichst geschickt zu platzieren, um den zahlenmäßig weit überlegenen Gegner die Schneebälle um die Ohren und am besten direkt ins Gesicht fliegen zu lassen. Nur mit viel Geschick wird man hier in die hohen Level befördert. Mindestens genauso anspruchsvoll ist das eher jump’n'run-orientierte Snow Blitz. Der Spielercharakter hat hier tatsächlich die ganze Stadt gegen sich aufgebracht und kann sich nun vor Schneebällen nicht mehr retten. Wären da nicht die vielen klug platzierten Schneerampen, würde der Spieler schneller ins Gras - pardon, in den Schnee - beißen, als es ihm lieb ist.
Wer eher auf klassisches Skifahren aus ist, ist mit Ski Run gut bedient. In einem knappen Zeitrahmen muss man hier eine Piste hinabdüsen, verpasst man drei Markierungen, ist man disqualifiziert. Eine lustige Alternative zum Skispringen ist das Minigame Sled Jumping, welches mit liebevoll animierten Zwischensequenzen aufwarten kann, allerdings für den einigermaßen geübten Spieler kaum mehr als 5 Minuten in Anspruch nimmt. Bleibt also noch Zeit für eine ausgiebige Runde 3D Super Snowboarder.
Wintersport macht nicht nur im Winter Spaß, sondern gerade dann, wenn draußen kein Schnee liegt und man sich sehnsüchtig den weißen Zauber auf’s Dach wünscht. Das gilt auch für die Onlinevarianten. Nun denn: Fröhliches Ski-, Snowboard- und Schlittenfahren!
Jedes Onlinegame ist ganz auf seine eigene Art schwer zu knacken. Bei manchen kommt es lediglich auf die richtige Strategie an, bei anderen benötigt man zusätzlich einen schnellen Finger. Aber gibt es tatsächlich ein Onlinegame, das den Titel ‘The World’s Hardest Game’ verdient? Das gleichnamige Onlinegame aus dem Hause Snubbyland hat den inoffiziellen Rang jedenfalls zu Recht gepachtet.
Das Minigame sieht auf den ersten Blick sehr einfach, fast schon primitiv aus. Die Grafik ist tatsächlich nicht gerade berauschend, eben so wenig wie die Spieltiefe. Story oder Vorspann vermisst man hier komplett. Aber darauf kommt es beim schwierigsten Onlinegame der Welt ja auch nicht an. Hier zählt nur eins: Schwierigkeit. Die Rede ist jedoch nicht von solcher Schwierigkeit wie bei Tetris auf Level 99 oder einem von vorne rein unschaffbaren Spiel. Die Rede ist von solcher Schwierigkeit, wie es sie bei der Führerscheinprüfung oder dem Abitur zu meistern gibt. Eine Schwierigkeit, die man nur durch Üben und nochmal Üben meistern kann.
The World’s Hardest Game besteht aus 30 Leveln, wobei jedes Nachfolgelevel im Schwierigkeitsgrad steigt. Ziel ist es immer, mit den Pfeiltasten einen roten Punkt in den grün markierten Zielbereich zu bugsieren. Eventuell vorhandene gelbe Punkte muss man zuvor einsammeln. Von blauen Punkten darf man sich dabei allerdings nicht berühren lassen. Wird man von einem getroffen, muss man den Level von vorne beginnen.
Allein für das erste Level benötigte ich rund 20 Anläufe, beim zweiten Level waren es etwa doppelt so viele. Nach dem dritten Level gab ich schließlich auf. Man kann sich also ausmalen, wie schwer die letzte Spielstufe erst einmal sein muss. Das Spiel ist also nur für Leute mit viel Ausdauer und guten Nerven geeignet. Beides Eigenschaften, die ich nur in ungenügendem Ausmaß besitze. ![]()
Ostern ist zwar nun schon 3 Wochen her, aber immernoch tummeln sich in den Weiten des Internets unzählige Osterspiele. Egal ob Advent, Weihnachten, Ostern oder Silvester, so gut wie jede Feierlichkeit in der realen Welt schlägt sich auch in neuen, innovativen Flashgames nieder. Im heutigen Artikel möchte ich euch speziell einige Ostergames weiterempfehlen. Man kann sie das ganze Jahr über spielen und sie machen auch ohne einem halben Schokoladenosterhasen im Mund einen Heidenspass.
Bei den meisten Ostergames dominiert klar das Szenario aus Osterhase und Ostereiern. Ein relativ klassisches Spiel ist beispielsweise das Minigame Mister Easter, bei dem es das Ziel ist, mit einem Art Trampolin herunterfallende Eier in Körbe zu befördern, ohne dass diese auf dem Boden zerschellen. Das klingt einfacher als es wirklich ist und braucht eine Menge Übung, möchte man in der Highscoreliste weit nach oben.
Ein etwas ausgefalleneres Spiel ist das sogenannte Hen Coops, bei dem man vor allem eins braucht: Schnelle Augen. Hier gilt es, ein bestimmtes Huhn nicht aus den Augen zu verlieren, da sich unter diesem ein Osterei versteckt. Von Runde zu Runde steigt dabei der Schwierigkeitsgrad und damit die Schnelligkeit, mit der die Hühner verschoben werden. Nur wer durchgehen dran am Ball, pardon - Ei - bleibt, gewinnt.
Ein meiner Meinung nach kurzzeitig sehr unterhaltsames Spiel nennt sich Easter Egg Hop. Man spielt hier einen Osterhasen, der in kurzer Zeit möglichst viele Küken und Eier klauen muss. Kommt man dabei der Henne in die Finger, gibt’s tüchtig Haue. Spielbar sind drei Schwierigkeitsgrade, wobei beim schwersten gleich zwei Hennen unterwegs sind. Es empfiehlt sich also, sich zuerst im leichten Schwierigkeitsgrad “warm” zu spielen.
Neben den drei erwähnten gibt es noch viele weitere lustige Ostergames. Hält man an den verschiedenen Festtagen im Jahr die Augen offen, findet man schnell einige wahre Leckerbissen. Aber nicht vergessen: Das reale Leben hat immer Vorrang! Unternehmt an den Feiertagen lieber etwas mit eurer Familie, anstatt vor dem PC zu versauern. Denn das tolle ist: Die meisten Flashgames gibt es das ganze Jahr über. Sowohl am Ostersonntag als auch am allerstinkenormalsten Dienstagabend im Mai.

Sogenannte Werbegames werden immer populärer. Dem Beispiel von Coca Cola folgt nun auch die Sportfachgeschäftekette ‘Sport 2000′ mit ihrer Flashgamereihe zur Europameisterschaft 2008. Die Spiele sind zwar von oben bis unten mit Werbung vollgestopft, aber sie haben auch ihre guten Seiten: Sie machen Spass, sind komplett kostenlos und spornen dazu an, die Highscore zu knacken.
Als Motivationsschub hat sich Sport 2000 etwas ganz besonderes ausgedacht: Neben einer normalen Highscore-Liste gibt es auch eine Gesamtpunkteanzeige im Ländervergleich zwischen Deutschland und Frankreich. Das heißt im Klartext: Schießt ein Deutscher ein virtuelles Tor, erhöht sich dadurch die deutsche Gesamtpunkteanzahl. Bei Franzosen werden die erzielten Punkte zur französischen Punktesumme addiert. Momentan ist Frankreich zwar leicht im Vorsprung, aber wer weiß: Vielleicht sieht es ja in 2 Wochen schon wieder ganz anders aus.
Aber kommen wir nun zu den eigentlichen Minigames. Neben einem Tippspiel gibt es davon momentan drei, ein weiteres ist in Arbeit. Die Spiele drehen sich, unschwer zu erraten, alle um Fußball, sind jedoch trotzdem relativ vielseitig. Im meiner Meinung nach interessantesten Game spielt man gegen fünf computergesteuerte Spieler aus fünf anderen Ländern im Jeder-gegen-Jeden-Prinzip. Jeder Spieler hat ein Tor und muss versuchen dieses zu verteidigen und gleichzeitig das runde Leder in die anderen Tore zu befördern. Wer am Schluss die beste Tordifferenz hat, ist Sieger. Die beiden anderen Spiele sind eher kleine Punktesammler für Zwischendurch. In einem der beiden muss man Elfmeterbälle versenken, in einem anderen ist es das Ziel, den Ball zentimetergenau in Löcher zu schiessen. Alle drei Spiele erfordern eine Menge Übung, möchte man es überhaupt in die Highscore schaffen.
Die ‘Sport 2000′-Fußballgames sind ein weiterer Beweis dafür, dass auch kommerzielle Werbegames kurzzeitig für jede Menge Spass sorgen können. Nebenbei versüßen sie einem das langwierige Warten auf die langersehnte EM 2008.
Immer weniger gespielt werden die klassischen Sudokus auf ausgerissenen Zeitungsseiten oder in teuren Sudoku-Büchern. Viel populärer werden die Sudokus im Internet, welche man von jedem Ort der Welt aus mit beinahe jedem Computer mit Internetanschluss kostenlos spielen kann. Keine Frage, da möchte ich euch die interessantesten Exemplare im World Wide Web natürlich nicht vorenthalten.
Zahlen sind langweilig - das dachten sich auch die Entwickler der Online-Sudokus bei ihren Gamedesignentwürfen. Online-Sudokus im klassischen Style bieten zwar schon viele Vorteile, wie beispielsweise beliebig ofte Wiederholbarkeit durch Zufallsgenerierung, aber das ist dem grafikbewussten Internetnutzer noch bei weitem nicht genug. Blinken muss es und bunt sein. Und das alles am besten noch in 3D.
Begonnen wurde bei den neu entwickelten Sudokus zuerst einmal mit einer den meisten Ansprüchen genügenden Grafik. Ein Holzboden anstatt dem faden weiß im Hintergrund war schon einmal ein guter Anfang. Es folgten praktische Koordinationshilfen, die beispielsweise die relevanten Zeilen und Spalten farblich markieren und doppelte Zahlen rot hervorheben. Soweit, so gut, könnte man da meinen. Aber weit gefehlt.
Für noch beliebtere Sudokus mussten neue Ideen her. Also überlegten sich die Entwickler Alternativen zu den klassischen Zahlen. Was eignete sich hierzu besser als knallige Bildchen? Ob es nun verschiedene Sushi-Zutaten oder Grimassen schneidende Mini-Monster ála Pokémon sind - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Ein einstellbarer Schwierigkeitsgrad ist inzwischen ebenso ein Muss wie verschiedene Spielmodi, die sich zumeist nur durch die Bildchen unterscheiden. Doch der Entwicklungsfortschritt der Onlinegame-Szene ist erst noch in den Startlöchern. Wir können uns also noch auf viele weitere neue Innovationen in der Zukunft freuen. Aber wozu überhaupt all das? Ist das klassische Sudoku nicht immernoch die übersichtlichste und unterhaltsamste Variante im Urwald aus Grafik-Bling-Bling und Sound-Effekten? Ich denke, diese Frage muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber eins steht fest: So lange es noch Nostalgiker gibt, wird es auch das klassische Sudoku geben. In diesem Sinne: Fröhliches spielen! Egal ob farbig oder schwarz-weiß.
Gewöhnliche Motorsport-Rennstrecken sind in der Onlinegame-Szene heutzutage ja schon eher langweilig, für manche sogar regelrecht ausgelutscht. Viel reizvoller sind da außergewöhnliche Strecken, auf denen man als normal Sterblicher in der realen Welt nicht rasen darf. Was ist hierfür geeigneter, als die Innenstädte mit ihren Stadtautobahnen, Drive-Ins und engen Gassen in eine Rennstrecke zu verwandeln? Eine leergefegte Strasse wäre natürlich langweilig, also lassen wir den Berufsverkehr einfach wie gewohnt weiterlaufen, während wir Mülltonnen und Bushaltestellen über den Haufen fahrend durch die Stadt heizen. Und schon ist ein neues und zugleich unheimlich reizvolles Genre geboren.
Ein meiner Meinung nach besonders spannendes aber auch anspruchsvolles Game dieses Genre ist der sogenannte FFX Runner. Ziel des Spiels ist es, seinen Wagen durch eine schön gestaltete 3D-Stadt ins Ziel zu lenken. Mag einfach klingen, ist es aber nicht, da andere Fahrzeuge mit aller Gewalt versuchen, den Spieler vom Erreichen seines Ziels abzuhalten. Während man mit 180 Sachen den Highway entlang düst, kommen also aus den Seitengassen durchgehend schwarze Lieferwagen geschossen und versuchen, einen von der Strecke zu rammen. An einem anderen Strassenabschnitt kommen einem die unliebsamen Zeitgenossen sogar schon entgegen, da kommt das große Wiesenstück am Strassenrand zum Abhängen der Verfolger gerade recht. Glücklicherweise sind in der gesamten Spielwelt Boni verteilt, welche einem beim Einsammeln die Karrosserie reparieren oder die Treibstoffreserven auffüllen.
In einem anderen Spielchen mit dem vielsagenden Titel News Hunter 2 ist es die Aufgabe des Spielers, welcher in die Rolle eines korrupten Journalisten schlüpt, einen konkurrierenden Übertragungswagen von der Strecke zu rammen. Ob man das durch andauernden Stoßstangenkontakt oder einem gezielten Ruck in den Gegenverkehr bewerkstelligt, ist einem selbst überlassen. Hauptsache, der Gegner ist am Ende nicht mehr in der Lage, einem die Exclusiv-Story vor der Nase wegzuschnappen.
Neben den beiden genannten gibt es noch viele weitere lustige und spannende Stadtrennen in den Weiten des Internet. Schauen Sie sich doch selbst einmal um… Sie werden es garantiert nicht bereuen.
Das unüberschaubare Terrain lässt dein Blut spürbar schneller fließen, vor deinen Augen nur den Schaft deiner Waffe und die umherhuschenden Schatten der Terroristen. Wenige Schüsse später sind diese erledigt und du gelangst von glorreicher Musik begleitet ins nächste Level. Kommt Ihnen dieses Szenario bekannt vor? Es erinnert unabdingbar stark an Counter-Strike, wären da nicht solche Dinge wie der Levelwechsel und die starre Grafik. Auch die Körperbewegung des spielbaren Charakters ist auf das Ducken hinter Mauern und das Abdrücken der Waffe reduziert. Die Antwort ist einfach: Es handelt sich hier um die inoffizielle Browservariante von Counter-Strike, welche wie die meisten Minigames in Flash entwickelt wurde. Daher auch der Name: Flash Strike.
Flash setzt der Minispieleentwicklung strikte Schranken, weshalb es leider auch niemals möglich sein wird, ein Minigame mit einem Grafik- und Physikfeuerwerk wie beispielsweise der Source-Engine auszustatten. Daher rührt auch die relativ bescheidene Grafik von Flash Strike. Spass macht es trotzdem, auch wenn es mit der Zeit etwas langwierig wird. Es ändert sich während dem Spielverlauf wenig, das stupide Abknallen der Gegnerhorden bleibt immer gleich. Auch ohne Grafikfeuerwerk hätten die Entwickler also auf jeden Fall noch etwas mehr aus ihrem Schützling herausholen gekonnt. In der Mittagspause oder in einer freien Viertelstunde ist es dennoch kurzzeitig ganz unterhaltsamer Spielspass für Zwischendurch. Auch für Spieler mit älteren PCs, auf denen CS:S nicht funktioniert, ist Flash Strike eine gute Alternative.
Sind wir doch mal ehrlich - Wer hat noch nie die Lust verspührt, als Tornado im Zerstörungswahn durch ein Wohngebiet zu rauschen oder als frustrierter Musiker mit seiner Gitarre eine ganze Wohnung dem Erdboden gleich zu machen? Hat man sich erst einmal in einen waschechten Wutanfall hineingesteigert, kommt man schnell in Versuchung, allen ernstes seinen alten PC dem lärmenden Nachbar aufs Auto zu werfen oder sein Musikinstrument als Schlagstock zu benutzen. Doch Rettung naht - wie immer in Form von Onlinespielen. Nur hier kann man seinem Zerstörungswahn unbehelligt fröhnen.
Auf den verschiedenen Spieleportalen gibt es unzählige solcher Minigames. In einem Game mit dem vielversprechenden Titel Tornado ist es beispielsweise die Aufgabe, in kurzer Zeit als Wirbelsturm einen möglichst hohen Schaden anzurichten. Dabei kann man Hecken, Bäume und Strommasten durch die Gegend schleudern, richtig fett Punkte kassiert wird allerdings erst beim Zerstören ganzer Wohnblöcke oder Tankstellen. In einem anderen Game namens Demoman spielt man einen Abrisskran, der durch verschiedene Taktiken Häuser wie am Fließband auseinander nimmt. Da wäre neben der klassischen Abrisskugel beispielsweise ein großer Haken, mit dem sich die einzelnen Stockwerke regelrecht voneinander ziehen lassen. Ebenfalls sehr spannend ist das Spiel Combat Evolved, in dessen Verlauf man als Alien ganze Hochhäuser zerstören muss und sich dabei gegen allerhand irdische Streitkräfte wie beispielsweise Panzer und Helikopter zu wehren hat.
Fazit: Beim nächsten Wutanfall - Knüppel aus der Hand, Tastatur in die Hand! Aber auch an entspannten Nachmittagen oder in der Mittagspause sind die vielfältigen Zerstörungsgames empfehlenswerter Spielspass für Zwischendurch.
Du wachst auf einem zerfransten Sofa inmitten einem vollgestellten Appartement auf. Verzweifelt versuchst du, aus dem natürlichen Gefängnis zu entfliehen, doch vergebens. Angstschweiß steht dir auf der Stirn und deine Nackenhaare sträuben sich, als plötzlich… Für viele Menschen wäre solch ein Szenario ein wahrer Alptraum, andere jedoch genießen den Adrenalinschub in vollen Zügen.
Spätestens seit dem Zeitalter der Onlinegames haben sogenannte Escape-Games einen enormen Aufschwung erlebt. Ziel ist es immer, in möglichst kurzer Zeit aus einem mit Rätseln und kniffligen Geheimnissen überfluteten Raum zu entfliehen. Dabei macht man vor allem eins: Klicken. Kein Versteck, keine Ecke, keine Schublade darf auf der Suche nach dringend benötigten Schlüsseln außer Acht gelassen werden. Da kann es schon mal passieren, dass man mit der Suche nach einem einzigen Gegenstand eine halbe Ewigkeit zubringt.
Die gesammelten Gegenstände werden in der Regel in einem Inventar angesammelt. An anderen Orten kann man diese dann anwenden. Eine Aufgabe könnte es beispielsweise sein, für ein Puzzle 10 Puzzleteile zu finden. Hat man das Puzzle schließlich gelöst, öffnet sich ein Schließfach mit einem kleinen Schlüssel.
Von dieser Art gibt es unzählige Minigames im World Wide Web, wobei jedes Escape-Game seinen eigenen unverwechselbaren Flair hat. Man braucht sich nur einmal die Escape-Kategorien in Spieleportalen anzusehen… da sind unzählige Stunden Knobelspass garantiert.
Manch einer unserer älteren Leser mag sich vielleicht noch an die Zeiten erinnern, als die Werbespots im Fernsehen groß wurden, als die großen Firmen mit der Zeit die Medien voll ausschöpften, um ihre Produkte bestmöglich anzupreisen. Auch im Internet gibt es immer aufwendigere, animierte Werbebanner, die einem lustig, manchmal jedoch auch eher nervig aber dennoch einprägsam entgegenflackern. Doch nun scheint noch ein weiterer Trend aufzukommen: WerbeSPIELE!
Werbespiele mögen auf der einen Seite eine Folge der Kommerzialisierung des Webs sein, auf der anderen Seite aber auch das Resultat der immer leichter und schneller zu entwickelnden Onlinegames. Auf jeden Fall ist an großen Firmen wie Coca Cola oder verschiedenen Kasinobetreibern die Beliebtheit von kleinen Flashgames nicht spurlos vorrübergegangen. Man muss hier allerdings erst einmal zwischen zwei Arten von Werbespielen unterschieden: Da wären zum einen die ‘Miniwerbegames’, welche wie herkömmliche Werbeflächen im Content eingebettet werden. Entscheidend ist hierbei vor allem eine schnelle und simple Zugänglichkeit. Ein Beispiel wäre zum Beispiel ein Spielchen, in dem man per Mausklick 3 Bälle hintereinander einlochen muss und im Anschluss als ‘Belohnung’ automatisch auf einen Fußballmerchandiseanbieter weitergeleitet wird. Weitere häufig anzutreffende Beispiele sind das Unter-den-Tisch-Saufen eines Weihnachtsmanns durch schnelles Betätigen einer Taste oder Armdrücken mit eben demselben Prinzip.
Es gibt aber seit neustem auch eine weitere Gattung von Werbegames: Werbespiele mit Handlung! Mag zwar absurd klingen, ist aber eine wirklich innovative Idee im Drögen Werbedschungel. Prominentester Kandidat ist das sogenannte COKE ZERO GAME. Es besteht aus vier aneinander gereihten Minigames, an deren Ende man an einem Gewinnspiel teilnehmen kann, bei dem man unter anderem Tickets zur UEFA Europameisterschaft gewinnen kann.
Auch wenn alle Werbespiele genau einen Zweck verfolgen, nämlich dem Spieler von seinem Werbeprodukt vorzuschwärmen, gibt es doch einige ganz gelungene Happen. Viele Werbegames, insbesonders das erwähnte COKE ZERO GAME, sind die 10 Minuten, die sie in Anspruch nehmen, durchaus wert.