In einem urigen Transporter durch eine idyllische Landschaft fahren, die Ernte einsammeln und an die Kunden im Dorf liefern - so ein entspanntes Arbeitsleben gibt es zumindest in Deutschland kaum noch. Gut, ganz so verschlafen ist das Minispielchen Farmer dann doch nicht. Aber dafür richtig hübsch.
Normalerweise konnte man mich mit Fußball noch nie hinter dem Ofen hervorlocken. Bis mich einige Bekannte für den OFM warben. Seit dem ist’s um mich geschehen…
Egal, ob man die vom U.S.-Kongress beschlossenen Finanzspritzen an amerikanische Banken befürwortet oder nicht: Im erst kürzlich veröffentlichten Bailout Game sitzt der Spieler selber an den Hebeln der Macht und hat die Entscheidung vor sich, welche Banken er pleite gehen lässt und welchen er unter die Arme greift.
Öl ist schmutzig. Und das Ölgeschäft erst recht. Doch wie hättest du gehandelt, wenn du im Jahr 1946 das nötige Kapital für ein weltweites Ölimperium in der Hand gehabt hättest? Genauso wie die verhassten Ölmogule - oder noch viel schlimmer?
Wenn ich an heißen und vor allem trockenen Sommertagen in der Ferne einen Limonadenstand sehe, ist der Geldbeutel oft schneller locker gemacht, als der Verkäufer “Guten Tag” sagen kann. Geld verdienen kann man als Limonadenverkäufer also zweifelsfrei - so auch in Sim Lemonade Millionair. Allerdings schlüpft der Spieler hier nicht in die Rolle des Genießers, sondern in die harzherzige Schale des geldgierigen Limonadenverkäufers, für den nichts anderes als der Profit zählt - was allerdings mindestens genau so viel Spaß macht.
Ob dröger Berufsalltag oder geliebter Traumjob - als Immobilienhändler hat man es schwer. Nicht so bei Mansion Impossible: Hier fließt das Geld nur so in Strömen. Dennoch ist es eine große Herausforderung, das Spielziel zu erreichen und dann auch noch die Highscore zu knacken. Gut, dass Mansion Impossible auch nach mehreren Anläufen noch Spass macht.
… ist für viele Berufsalltag, für andere jedoch ein Hobby, dem sie gerne ihre Freizeit widmen - natürlich rein virtuell, ohne sich wirklich einen Finger krumm zu machen. Es gibt tatsächlich nur wenige Spielekategorien, die so reichhaltig besetzt sind wie Kellner- bzw. Kochspiele. Da ist es doch dringend an der Reihe, dieses Genre einmal etwas näher zu durchleuchten.
Die Games folgen grob gesagt alle einem Prinzip: Unter Zeitdruck kombinieren. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Aber es gibt auch Ausnahmen, Abweichungen und Variationen zu dieser Regel. Und diese sind dann überhaupt erst das Faszinierende an den ‘Bedien-Spielen’.
Als eher simples Beispiel hab ich mir das Spiel Falafel King ausgesucht. Unter Zeitdruck muss man hier für die Kunden Falafelzutaten in Fladenbrot kippen und dieses anschließend dem ungeduldigen Kunden aushändigen. Ist man zu langsam, macht der Kunde sich aus dem Staub und es hagelt Strafpunkte. Die einzelnen Bestellungen variieren dabei geringfügig in der Stückzahl der einzelnen Zutaten, weshalb keine wirkliche Routine aufkommt. Dazu kommen Insekten, welche man gelegendlich mit dem auf der Theke liegenden Insektenspray vertreiben muss. Außerdem muss man seinen Gehilfen bei Bedarf die verschiedenen Zutaten nachfüllen lassen. Stress ist also durchgehend angesagt. Spielspass kam zumindest bei mir eher weniger auf.
Etwas interessanter fand ich da schon das Spiel Burger Restaurant. Das Spiel ist im Gegensatz zu Falafel King in viele Level aufgeteilt, wobei in jedem Level eine neue Schwierigkeit hinzukommt. So gibt es im ersten Level nur Ketchup als Extra zum Burger, im zweiten Level kommt dann schon Mayonnaise hinzu. Und so geht es über unzählige Level weiter, wobei nicht zuletzt auch die Kundenschlange immer länger wird. Außerdem muss man zum Ende eines jeden Tages einen bestimmten Geldbetrag erarbeitet haben, was das ganze noch schwieriger macht. Spass gemacht hat es mir trotzdem - nicht zuletzt auf Grund der Motivation, in jedem Level etwas neues zu entdecken.
Fazit: Besonders für Fans von Geschicklichkeitsspielen sind die ‘Bedien-Spiele’ ein wahrer Leckerbissen, den man lange auf der Zunge zergehen lassen muss.