Wer denkt, nur Sonntags muss man sich über so manchen Autofahrer aufregen, hat weit gefehlt. Der Entwickler von Mad Monday verspürte wohl einen chronischen Hass auf den Wochentag Montag – und entwickelte kurzerhand ein gleichnamiges Spiel, in dem es Aufgabe des Spielers ist, möglichst viele “Verkehrshindernisse” wie langsame Autos oder unvorsichtige Fußgänger fachgerecht zu entsorgen.
Eins vorweg: Minigolf Tropical Island ist kein gewöhnliches Flashgame. Nicht nur vom Gameplay her gibt es wenige Games, die so flüssig und ansehnlich laufen, auch das Spielprinzip trifft man bei anderen Spielen sehr selten an. In Minigolf Tropical Island tritt man nämlich nicht etwa gegen verblödete KIs an, sondern gegen reelle Gegner!
Schon bei Betreten des Spiels sieht man auf der rechten Seite eine Liste mit Spielern, die gerade online sind – und das sind in der Regel nicht gerade wenige. Da sind sowohl Profis als auch komplette Neulinge dabei, also Leute wie du und ich. Gegen die man grenzenlos Minigolf spielen kann. Und die alle heißt darauf sind, dich alle zu machen. Aber mach dir nichts draus’: Dein Ziel ist auch nichts anderes, als die anderen vom Platz zu golfen.
Die einzelnen Minigolf-Partien laufen kaum anders ab als in der realen Welt. Erfahrene Golfer, die korrekt Winkel ausrechnen können, sind also klar im Vorteil. Aber Minigolf Tropical Island ist auch eine prima Plattform, um die eigenen Minigolfkenntnisse aufzufrischen – wenn einen hier auch einige sehr exotische Bahnen erwarten. Spass ist jedenfalls garantiert. Also: Schläger in die Hand und los geht’s! Neeein, nicht auf den Bildschirm! So wörtlich war das nun auch wieder nicht gemeint! Klickt lieber direkt auf diesen Link.
Gastbeitrag von Leo
Es erinnert ein Wenig an die guten Zeiten der Lemminge, als man noch Stunden damit verbrachte die Kleinen in Sicherheit zu bringen und die Graphik entsprechend aussah. So ähnlich ist auch Boombot. Mittels Bomben versucht man die kleinen Männchen durch die Gegend zu katapultieren. Aber doch nicht um sie zu verletzten, sondern um sie zu Retten. Das Ziel ist, den Teletubby – anmutenden Wesen, den Ausgang zu weisen.
Kleiner Spieletipp: Je länger man die linke Maustaste gedrückt hält, desto größer wird die Bombe, die das Männchen zum Ausgang und den Spieler ins nächste Level bringt. Dabei werden selbstverständlich die Hindernisse mit jedem Level interessanter. Das Spiel ist kostenlos und kann im Browser gespielt werden.
Es gibt wenige Fähigkeiten, über die zwischen den beiden Geschlechtern so viel gestritten wird, wie über das Einparken. Im Fernsehen gibt es stundenlange Diskussionen und Reportagen zu diesem Thema und kaum ein Mann kann sich einen bissigen Kommentar verkneifen, wenn die Frau hinter dem Steuer mal wieder den Seitenspiegel des Parknachbarn mitgenommen hat. Vor diesem Hintergrund ist es vollauf berechtigt, dass es im Internet auch unzählige Games gibt, in denen es vor allem um eines geht: Präzises und schadensfreies Einparken und das wenn’s geht auch noch unter Zeitdruck.
Inzwischen kennt fast jeder das Bild des silbrig-weißen Yetis mit Baseballschläger in der einen und einem knuffigen Pinguin in der anderen Hand. Auch das Stichwort ist kaum noch jemandem fremd: Yetisports. Doch um zu wissen, wie es sich anfühlt, Yetisports-süchtig zu sein, muss man einfach mal jeden der 10 Parts angespielt haben – am besten direkt kostenlos auf yetisports.org. weiterlesen »
Das Fußballfieber hat Deutschland fest im Griff. An beinahe jedem Auto wehen inzwischen Fähnchen in den Nationalfarben schwarz-rot-gold und die Zeit zwischen den spannenden Spielen zieht sich schier ins Unermessliche. Da trifft es sich gut, dass das World-Wide-Web den Fußballfans unzählige reizvolle Minigames anbietet, welche die Nachmittage vor den Spielabenden auf unterhaltsame Weise verkürzen.
… ist für viele Berufsalltag, für andere jedoch ein Hobby, dem sie gerne ihre Freizeit widmen – natürlich rein virtuell, ohne sich wirklich einen Finger krumm zu machen. Es gibt tatsächlich nur wenige Spielekategorien, die so reichhaltig besetzt sind wie Kellner- bzw. Kochspiele. Da ist es doch dringend an der Reihe, dieses Genre einmal etwas näher zu durchleuchten.
Die Games folgen grob gesagt alle einem Prinzip: Unter Zeitdruck kombinieren. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Aber es gibt auch Ausnahmen, Abweichungen und Variationen zu dieser Regel. Und diese sind dann überhaupt erst das Faszinierende an den ‘Bedien-Spielen’.
Als eher simples Beispiel hab ich mir das Spiel Falafel King ausgesucht. Unter Zeitdruck muss man hier für die Kunden Falafelzutaten in Fladenbrot kippen und dieses anschließend dem ungeduldigen Kunden aushändigen. Ist man zu langsam, macht der Kunde sich aus dem Staub und es hagelt Strafpunkte. Die einzelnen Bestellungen variieren dabei geringfügig in der Stückzahl der einzelnen Zutaten, weshalb keine wirkliche Routine aufkommt. Dazu kommen Insekten, welche man gelegendlich mit dem auf der Theke liegenden Insektenspray vertreiben muss. Außerdem muss man seinen Gehilfen bei Bedarf die verschiedenen Zutaten nachfüllen lassen. Stress ist also durchgehend angesagt. Spielspass kam zumindest bei mir eher weniger auf.
Etwas interessanter fand ich da schon das Spiel Burger Restaurant. Das Spiel ist im Gegensatz zu Falafel King in viele Level aufgeteilt, wobei in jedem Level eine neue Schwierigkeit hinzukommt. So gibt es im ersten Level nur Ketchup als Extra zum Burger, im zweiten Level kommt dann schon Mayonnaise hinzu. Und so geht es über unzählige Level weiter, wobei nicht zuletzt auch die Kundenschlange immer länger wird. Außerdem muss man zum Ende eines jeden Tages einen bestimmten Geldbetrag erarbeitet haben, was das ganze noch schwieriger macht. Spass gemacht hat es mir trotzdem – nicht zuletzt auf Grund der Motivation, in jedem Level etwas neues zu entdecken.
Fazit: Besonders für Fans von Geschicklichkeitsspielen sind die ‘Bedien-Spiele’ ein wahrer Leckerbissen, den man lange auf der Zunge zergehen lassen muss.
Während die Schneegrenze in den europäischen Gebirgen unaufhörlich sinkt und kurz vor (Wieder-)Eröffnung der Freibäder warmer Sonnenschein den Sommer ankündigt, besteht für Eisbären und Ski-Liebhaber weiterhin die Gelegenheit, sich in vollen Zügen im weißen Puder auszutoben – ob als Skifahrer, Snowboarder oder einfach in einer wilden Schneeballschlacht. Dem virtuellen Vergnügen sind hierbei kaum Grenzen gesetzt.
Mir persönlich bereiten die Schneeballschlachten am meisten Spaß. In Snowfight bzw seinem Nachfolger Snowfight 3 kann man wenn man Lust hat unzählige Stunden vor dem Bildschirm damit zubringen, seine Strategien im Kampf gegen verfeindete Gruppen zu perfektionieren. Es sieht nämlich leichter aus als es ist, seine drei kleinen Schneehelden möglichst geschickt zu platzieren, um den zahlenmäßig weit überlegenen Gegner die Schneebälle um die Ohren und am besten direkt ins Gesicht fliegen zu lassen. Nur mit viel Geschick wird man hier in die hohen Level befördert. Mindestens genauso anspruchsvoll ist das eher jump’n'run-orientierte Snow Blitz. Der Spielercharakter hat hier tatsächlich die ganze Stadt gegen sich aufgebracht und kann sich nun vor Schneebällen nicht mehr retten. Wären da nicht die vielen klug platzierten Schneerampen, würde der Spieler schneller ins Gras – pardon, in den Schnee – beißen, als es ihm lieb ist.
Wer eher auf klassisches Skifahren aus ist, ist mit Ski Run gut bedient. In einem knappen Zeitrahmen muss man hier eine Piste hinabdüsen, verpasst man drei Markierungen, ist man disqualifiziert. Eine lustige Alternative zum Skispringen ist das Minigame Sled Jumping, welches mit liebevoll animierten Zwischensequenzen aufwarten kann, allerdings für den einigermaßen geübten Spieler kaum mehr als 5 Minuten in Anspruch nimmt. Bleibt also noch Zeit für eine ausgiebige Runde 3D Super Snowboarder.
Wintersport macht nicht nur im Winter Spaß, sondern gerade dann, wenn draußen kein Schnee liegt und man sich sehnsüchtig den weißen Zauber auf’s Dach wünscht. Das gilt auch für die Onlinevarianten. Nun denn: Fröhliches Ski-, Snowboard- und Schlittenfahren!
Jedes Onlinegame ist ganz auf seine eigene Art schwer zu knacken. Bei manchen kommt es lediglich auf die richtige Strategie an, bei anderen benötigt man zusätzlich einen schnellen Finger. Aber gibt es tatsächlich ein Onlinegame, das den Titel ‘The World’s Hardest Game’ verdient? Das gleichnamige Onlinegame aus dem Hause Snubbyland hat den inoffiziellen Rang jedenfalls zu Recht gepachtet.
Das Minigame sieht auf den ersten Blick sehr einfach, fast schon primitiv aus. Die Grafik ist tatsächlich nicht gerade berauschend, eben so wenig wie die Spieltiefe. Story oder Vorspann vermisst man hier komplett. Aber darauf kommt es beim schwierigsten Onlinegame der Welt ja auch nicht an. Hier zählt nur eins: Schwierigkeit. Die Rede ist jedoch nicht von solcher Schwierigkeit wie bei Tetris auf Level 99 oder einem von vorne rein unschaffbaren Spiel. Die Rede ist von solcher Schwierigkeit, wie es sie bei der Führerscheinprüfung oder dem Abitur zu meistern gibt. Eine Schwierigkeit, die man nur durch Üben und nochmal Üben meistern kann.
The World’s Hardest Game besteht aus 30 Leveln, wobei jedes Nachfolgelevel im Schwierigkeitsgrad steigt. Ziel ist es immer, mit den Pfeiltasten einen roten Punkt in den grün markierten Zielbereich zu bugsieren. Eventuell vorhandene gelbe Punkte muss man zuvor einsammeln. Von blauen Punkten darf man sich dabei allerdings nicht berühren lassen. Wird man von einem getroffen, muss man den Level von vorne beginnen.
Allein für das erste Level benötigte ich rund 20 Anläufe, beim zweiten Level waren es etwa doppelt so viele. Nach dem dritten Level gab ich schließlich auf. Man kann sich also ausmalen, wie schwer die letzte Spielstufe erst einmal sein muss. Das Spiel ist also nur für Leute mit viel Ausdauer und guten Nerven geeignet. Beides Eigenschaften, die ich nur in ungenügendem Ausmaß besitze.
Sind wir doch mal ehrlich – Wer hat noch nie die Lust verspührt, als Tornado im Zerstörungswahn durch ein Wohngebiet zu rauschen oder als frustrierter Musiker mit seiner Gitarre eine ganze Wohnung dem Erdboden gleich zu machen? Hat man sich erst einmal in einen waschechten Wutanfall hineingesteigert, kommt man schnell in Versuchung, allen ernstes seinen alten PC dem lärmenden Nachbar aufs Auto zu werfen oder sein Musikinstrument als Schlagstock zu benutzen. Doch Rettung naht – wie immer in Form von Onlinespielen. Nur hier kann man seinem Zerstörungswahn unbehelligt fröhnen.
Auf den verschiedenen Spieleportalen gibt es unzählige solcher Minigames. In einem Game mit dem vielversprechenden Titel Tornado ist es beispielsweise die Aufgabe, in kurzer Zeit als Wirbelsturm einen möglichst hohen Schaden anzurichten. Dabei kann man Hecken, Bäume und Strommasten durch die Gegend schleudern, richtig fett Punkte kassiert wird allerdings erst beim Zerstören ganzer Wohnblöcke oder Tankstellen. In einem anderen Game namens Demoman spielt man einen Abrisskran, der durch verschiedene Taktiken Häuser wie am Fließband auseinander nimmt. Da wäre neben der klassischen Abrisskugel beispielsweise ein großer Haken, mit dem sich die einzelnen Stockwerke regelrecht voneinander ziehen lassen. Ebenfalls sehr spannend ist das Spiel Combat Evolved, in dessen Verlauf man als Alien ganze Hochhäuser zerstören muss und sich dabei gegen allerhand irdische Streitkräfte wie beispielsweise Panzer und Helikopter zu wehren hat.
Fazit: Beim nächsten Wutanfall – Knüppel aus der Hand, Tastatur in die Hand! Aber auch an entspannten Nachmittagen oder in der Mittagspause sind die vielfältigen Zerstörungsgames empfehlenswerter Spielspass für Zwischendurch.