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Die Welt der Onlinegames
 


Champions Online jetzt Free2Play

Autor: Daniel Klein
abgelegt in: Allgemein

Cryptic Studios hatte bereits in der Vergangenheit angekündigt, dass man Champions Online als Free2Play-Titel um strukturieren will, was jetzt auch in die Tat umgesetzt wurde. Ab sofort ist Champions Online kostenlos verfügbar.

Ihr könnt euch den zum Spielen benötigten Client mit dem Namen “Free For All” jetzt kostenlos auf der offiziellen Website herunterladen und müsst nicht wie in der Vergangenheit erst ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen – klar, sonst wäre es ja kein Free2Play-Titel.

Inhaltlich müsst ihr keine großen Abstriche hinnehmen, denn in der kostenlosen Variante stehen euch bis auf das eine oder andere Pack alles wie gewohnt zur Verfügung. Natürlich gibt es einen Shop (C-Store) im Spiel, in dem ihr gegen echtes Geld Ausrüstung und diverse Upgrades erwerben könnt. Auch die Möglichkeit zu einer “Gold-Mitgliedschaft” besteht, die mit circa 15 US-Dollar zu Buche schlägt und die unter anderem Zugriff auf spezielle Boni und Inhalte gewährt.


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In Einzelspieler-Offlinegames sind Cheats schon lange Gang und Gebe… wer hat denn noch nie den sogenannten ‘God’-Mode aktiviert oder sich mit einem Tastendruck neue Munition verschafft? Außer der vermeintlichen eigenen Befriedigung, da man das Spiel so deutlich schneller durchspielen kann, haben sie keinen Nutzen. Aber was wäre, wenn man in einem Browsergame cheaten könnte? Unglaublich toll, oder? In diesem Artikel werde ich zeigen, dass Cheating in Browsergames schon lange ein heißes Thema ist und wieso man trotzdem die Finger davon lassen sollte.

Cheating: In Einzelspielergames erlaubt, in Onlinegames Tabu! (Screenshot aus Grand Theft Auto: LCS)Das Schlüsselwort heißt in der Browsergameszene nicht etwa Cheat, sondern Bot. Wären in Browsergames Cheats per Eingabefeld möglich, wäre das Schwachsinn. Jeder würde alle möglichen Cheats anwenden, somit wäre am Ende jeder wieder gleich stark. Bots allerdings sind unter den Browsergameentwicklern verhasste Programme bzw. Scripte, welche automatisiert bestimmte Aktionen ausführen. Nehmen wir einmal an, wir haben in einem Rollenspiel eine Mine, in der man als Spieler Gold schürfen kann. Jeder Schürfvorgang dauert genau 10 Minuten, folglich wäre ein Bot sinnvoll, der vollautomatisch alle 10 Minuten die Spielfigur in die Mine schickt. Als Spieler drücken wir zum Schürfen auf den Button mit der entsprechenden Beschriftung. Doch wie bringen wir den Bot dazu, auf einen Button zu drücken? Dazu müssen wir uns den Quelltext der Seite genauer ansehen. Als einigermaßen geübter Webentwickler erkennt man dort schließlich, dass die Betätigung des Buttons lediglich einen Link auslöst, nämlich www.dasbrowsergame.de/game.php?aktion=schuerfen. Also programmieren wir ein kleines Programm, welches genau diesen Link alle 10 Min aufruft. Für einen Programmierer ist das ein Kinderspiel. Und schon haben wir uns einen unfairen Vorteil verschafft, da wir so im wahrsten Sinne des Wortes im Schlaf Gewinn machen. Neben dem Miningbot gibt es natürlich noch viele weitere Arten von Bots.

Ein Captcha im Browsergame FreewarGlücklicherweise geben die Browsergameentwickler alles, um den Bots entgegenzuwirken. Bei dem oben beschriebenen Vorgang wirkt zum Beispiel ein sogenannter Captcha Wunder: Der Spieler muss jedes Mal, wenn er seinen Charakter in die Mine schicken will, eine Zahl auf einer zufällig generierten Grafik abtippen. Da Bots keine Grafiken lesen können, sind Captchas ein wirksamer, wenn auch für den ehrlichen Spieler nervenaufreibender Schutz vor unehrlichen Cheatern.

Am besten gedient wäre also Jedem, wenn jeder Spieler einfach ehrlich spielen würde. Denn ein Browsergame soll ja in erster Linie Spass machen. Gibt man anderen Spielern nun durch den Einsatz von Bots keine Chance, einen einzuholen, verdirbt man den fairen Spielern den Spass am Spiel und hat am Ende selber keinen Spass mehr, da alle anderen Spieler aufhören mit Spielen. Und am meisten freuen kann man sich sowieso immer über selbst erbrachte Leistungen und nicht über die seines Bots.


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Glücksspiel in Onlinewelten

Autor: Daniel
abgelegt in: Browsergames

Dass es unzählige Menschen auf der Welt gibt, die ihr ganzes Geld in Casinos verzockt haben, ist weitläufig bekannt. Aber die Spielsucht in virtuellen Welten wird oft unterschätzt und hat schätzungsweise bereits Millionen fest im Griff. Glücksspielmöglichkeiten innerhalb der Onlinewelten tragen dem noch seinen Teil bei.

Spielsucht ist besonders im realen Leben eine ernstzunehmende Gefahr © flickr.com / awshotsAls Beispielobjekt des Artikels habe ich das populäre Browsergame Freewar ausgewählt. Grafisch nicht besonders herausragend zieht es durch seine immense Spieltiefe und die reife Community tausende Spieler fest in seinen Bann. Im Gegensatz zu manch anderem Onlinespiel hat man in Freewar nie alles erreicht, immer gibt es ein Ziel, das man noch nicht erreicht hat, immer gibt es eine Fähigkeit, die der Kontrahent höher trainiert hat, immer gibt es einen Gegner, den man noch nicht besiegt hat. Eine weitere Zutat sind die verschiedenen integrierten Casinos, in denen der Spieler sein erspieltes Ingame-Gold vermehren oder aber, wie es meistens der Fall ist, verlieren kann.

Denken wir uns einen imaginären Spieler namens Hans. Hans liebt verwobene Fantasywelten über alles und hat sich deshalb auch schnell von Freewar überzeugen lassen. Gerade weil er in der realen Welt unter leichter Spielsucht leidet, denkt er sich, dass er in einer virtuellen Welt schnell von der Sucht loskommt, die ihm bereits den Großteil seines Realvermögens gekostet hat. Anfangs läuft auch alles ganz gut, schnell sind die ersten Monster bezwungen und der Charakter von Hans wird stärker. In den folgenden Tagen sammelt Hans immer bessere Items, kämpft gegen verschiedene andere Spieler und erarbeitet sich ein ansehnliches kleines Ingame-Vermögen. Doch da entdeckt er das Casino.

Das Casino in Freewar

Rechnerisch besteht eine Gewinnchance von knapp unter 50 Prozent… das klingt doch ganz gut, denkt sich Hans und setzt die ersten fünf Goldmünzen. Gewonnen! Gleich mal 100 Goldmünzen gesetzt… und schon wieder gewonnen! Das läuft ja wie am Schnürchen, denkt sich Hans und setzt 1000 Goldmünzen, genau so viel, wie er gerade im Inventar hat. Doch da erscheint er, der gefürchtete Schriftzug am Monitor: Verloren! Verärgert beschließt Hans, sich das sauer erarbeitete Geld zurückzuholen und macht sich auf den Weg zur Bank, sein Konto zu plündern. Mit 12.000 Goldmünzen in der Tasche kehrt er zurück zum Casino und setzt 1000 Goldmünzen. Schon wieder verloren! Sofort werden die nächsten Einsätze gemacht. Knappe 15 Minuten später ist Hans pleite. Er merkt, wie seine Hände anfangen zu zittern und ihm eine Träne die Wange hinunterrollt. Das waren seine Ersparnisse des letzten Wochenendes. Er beschließt, die Nacht durchzuspielen, um am nächsten Morgen wieder das Konto füllen zu können. Tatsächlich gelingt es ihm einige Tage, die Finger vom Casino zu lassen, doch sein Ärger über seinen Verlust ist noch ungetrübt und er schließlich macht den fatalen Fehler, sein Vermögen zurückgewinnen zu wollen.

Genauso wie unserem Hans geht es vielen Spielern, nicht nur in Freewar. Tatsächlich zeigen Statistiken, dass sich immer mehr Spieler auf Grund hohem Goldverlust im Casino löschen und dem Spiel den Rücken zukehren. Das Team von Freewar hat dem kürzlich einen Riegel vorgesetzt, indem es die freiwillige Möglichkeit einführte, für 6 Monate das Casino für sich selbst zu sperren. Möchte man also wirklich nicht mehr zocken, kann einem diese Funktion unter Umständen dabei behilflich sein. Wenn sich auch andere Spiele daran ein Beispiel nehmen würden, könnte man die Spielsucht in kurzer Zeit erheblich eindämmen.


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