Guillermo del Toro hat in einem Interview mit MTV angekündigt, das er in Zusammenarbeit mit einer grossen Firma eine Reihe von Videospielen entwerfen wird. Der bekannte Regisseur outete sich als avider Videogame-Fan, und bekräftigte sein Vorhaben, aussergewöhnliche Spiele zu gestalten.
Seine Filme sind grosse Blockbuster in Hollywood, doch Guillermo del Toro scheint die Vielfalt neuer Herausforderungen nicht zu scheuen. Der Regisseur von Hellboy und Pans Labyrinth machte gerade erst von sich Reden, als er den Regieposten für die Verfilmung des kleinen Hobbits zurückwies. Offenbar verfolgt del Toro eigene Pläne, die er allerdings noch nicht näher erläutern darf. Der Mexikaner scherzt, dass seine Geschäftspartner ihm sonst “in den Kopf schiessen” würden.
Guillermo del Toro und Videogames - Ein neues Dreamteam?
Nicht nur in Sachen Zelluloid hat Guillermo del Toro ein glückliches Händchen, sondern er beweist auch einen exzellenten Geschmack für Videospiele. Seine Vorliebe für Shadow of the Colossus, Flower und Bioshock spricht hier für sich. In die Richtung von weiterlesen »
Als Web 3.0 wird die Neuerung des Anbieters Instant Action angepriesen: Ohne Installation lassen sich Vollversionen von Computerspielen direkt im Browser spielen. Einzige Voraussetzung ist Java, dann kann der Spass direkt losgehen. Auch lassen sich die Spiele auf Blogs, Homepages und in Social Networks embedden.
Wer die Nase voll hat von minderwertigen Flash- und Minigames im Browser, für den dürfte das Angebot von Instant Action hoch interessant sein. Vorbei die Zeit von unsäglichen Katapultspielchen und Desktop Defenderei, wer braucht sowas schon wenn er Monkey Island direkt im Browser spielen kann. Mit einer überarbeiteten Neuauflage des Kultspiels sollen Kunden neugierig auf die neue Art des Gamings gemacht werden.
Instant Action - Der Name ist Programm
Der Vorteil liegt klar auf der Hand: PC Spiele ohne langwierige Installation anklicken und direkt losspielen. Dies war bisher nur mit minderwertigen Browsergames möglich. Über Instant Action weiterlesen »
Sowohl über Sonny (->zum Artikel) als auch über Feudalism (->zum Artikel) berichtete ich bereits vor längerer Zeit und lobte sie gleichermaßen in den höchsten Tönen. Offensichtlich haben nun auch die Entwickler erkannt, welches Potential in ihren Steckenpferden steckt und kurzerhand zwei Nachfolger veröffentlicht. Und diese stehen ihren Vorgängern bei Leibe in Nichts nach.
Für alle gestandenen Southpark-Fans gibt es seit wenigen Jahren einen richtigen Leckerbissen in Form einer Reihe von Flashgames, welche den Spieler in Southpark-ähnlicher Grafik in die Rolle des eiskalten Killers Ray schlüpfen lassen. Storytechnisch weitgehend von der Fernsehserie abgenabelt, kann Ray mit ähnlichem schwarzen Humor aufwarten, wie wir es von Kenny, Kyle, Stan und Cartman gewohnt sind. Allerdings kommen hier weit mehr Leute als nur Kenny unter das Messer…
Eins steht jedenfalls fest: In den drei Ray-Spielen wird vor allem eins gemacht - getötet. Und das teilweise auf übertrieben brutale Weise. Klar, die Zeichentrick-Grafik mildert das Geschehen ein wenig. Für Kinder oder Personen mit schwachen Nerven dennoch nicht unbedingt zu empfehlen. Außedem sollte man auf jeden Fall ein wenig Englisch verstehen.
Sicherlich lässt sich streiten, ob man Ray 1-3 überhaupt als Spiel bezeichnen kann. Tatsächlich erweisen sich die offiziell als Flashgame ausgewiesenen Titel eher als interaktive Filmclips, bei denen der Spieler gelegendlich die Entscheidung zu fällen hat, auf welche Weise er sein Opfer töten möchte. Ab Teil 2 lockern einige integrierte Minigames das Geschehen zusätzlich noch etwas auf, außerdem kann der Spieler nun auf einer Map von Einsatzort zu Einsatzort reisen. Des weiteren ist Teil 3 offiziell noch in der Mache, die bereits veröffentlichte Version ist eher als eine Art Einführung zum Hauptspiel gedacht. Trotz allem sind alle drei Teile auf jeden Fall einen Blick wert - jedermanns Sache sind sie allerdings nicht.
Wer kennt ihn nicht, den putzigen Helden Link, ausgerüstet mit grüner Tunika, grüner Zipfelmütze und markantem Schwert und Schild. Als Hauptprotagonist und Spielercharakter hat er maßgeblich zum Erfolg der weltweit erfolgreichsten Action-Adventure-Reihe The Legend of Zelda beigetragen. Doch nun ist es die Zelda-Videospielserie, die maßgeblich zum (wenn auch etwas geringer ausfallenden) Erfolg eines anderen Games beiträgt. Rede ist nämlich von Zelda: Lampshade, einer humorvollen und vom Hauptspiel vollkommen unabhängigen Adaption des beliebten Klassikers.
Relativ selten kommt es vor, dass einen ein Flashgame länger als zwei Stunden am Stück fesselt. Bei Sonny ist das anders: Der Spielspass zieht sich hier über mehrere Stunden hinweg. Wieso trotz dem relativ eintönigen Spielprinzip kaum Langeweile aufkommt, erfahrt in in diesem Review.