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Die Welt der Onlinegames
 


Ostern ist zwar nun schon 3 Wochen her, aber immernoch tummeln sich in den Weiten des Internets unzählige Osterspiele. Egal ob Advent, Weihnachten, Ostern oder Silvester, so gut wie jede Feierlichkeit in der realen Welt schlägt sich auch in neuen, innovativen Flashgames nieder. Im heutigen Artikel möchte ich euch speziell einige Ostergames weiterempfehlen. Man kann sie das ganze Jahr über spielen und sie machen auch ohne einem halben Schokoladenosterhasen im Mund einen Heidenspass.

Screenshot aus Mister Easter (c) miniclip.comBei den meisten Ostergames dominiert klar das Szenario aus Osterhase und Ostereiern. Ein relativ klassisches Spiel ist beispielsweise das Minigame Mister Easter, bei dem es das Ziel ist, mit einem Art Trampolin herunterfallende Eier in Körbe zu befördern, ohne dass diese auf dem Boden zerschellen. Das klingt einfacher als es wirklich ist und braucht eine Menge Übung, möchte man in der Highscoreliste weit nach oben.

Ein etwas ausgefalleneres Spiel ist das sogenannte Hen Coops, bei dem man vor allem eins braucht: Schnelle Augen. Hier gilt es, ein bestimmtes Huhn nicht aus den Augen zu verlieren, da sich unter diesem ein Osterei versteckt. Von Runde zu Runde steigt dabei der Schwierigkeitsgrad und damit die Schnelligkeit, mit der die Hühner verschoben werden. Nur wer durchgehen dran am Ball, pardon - Ei - bleibt, gewinnt.

Screenshot aus Easter Egg Hop (c) ezone.comEin meiner Meinung nach kurzzeitig sehr unterhaltsames Spiel nennt sich Easter Egg Hop. Man spielt hier einen Osterhasen, der in kurzer Zeit möglichst viele Küken und Eier klauen muss. Kommt man dabei der Henne in die Finger, gibt’s tüchtig Haue. Spielbar sind drei Schwierigkeitsgrade, wobei beim schwersten gleich zwei Hennen unterwegs sind. Es empfiehlt sich also, sich zuerst im leichten Schwierigkeitsgrad “warm” zu spielen.

Neben den drei erwähnten gibt es noch viele weitere lustige Ostergames. Hält man an den verschiedenen Festtagen im Jahr die Augen offen, findet man schnell einige wahre Leckerbissen. Aber nicht vergessen: Das reale Leben hat immer Vorrang! Unternehmt an den Feiertagen lieber etwas mit eurer Familie, anstatt vor dem PC zu versauern. Denn das tolle ist: Die meisten Flashgames gibt es das ganze Jahr über. Sowohl am Ostersonntag als auch am allerstinkenormalsten Dienstagabend im Mai.


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Sogenannte Werbegames werden immer populärer. Dem Beispiel von Coca Cola folgt nun auch die Sportfachgeschäftekette ‘Sport 2000′ mit ihrer Flashgamereihe zur Europameisterschaft 2008. Die Spiele sind zwar von oben bis unten mit Werbung vollgestopft, aber sie haben auch ihre guten Seiten: Sie machen Spass, sind komplett kostenlos und spornen dazu an, die Highscore zu knacken.

Als Motivationsschub hat sich Sport 2000 etwas ganz besonderes ausgedacht: Neben einer normalen Highscore-Liste gibt es auch eine Gesamtpunkteanzeige im Ländervergleich zwischen Deutschland und Frankreich. Das heißt im Klartext: Schießt ein Deutscher ein virtuelles Tor, erhöht sich dadurch die deutsche Gesamtpunkteanzahl. Bei Franzosen werden die erzielten Punkte zur französischen Punktesumme addiert. Momentan ist Frankreich zwar leicht im Vorsprung, aber wer weiß: Vielleicht sieht es ja in 2 Wochen schon wieder ganz anders aus. ;-)

FreerickAber kommen wir nun zu den eigentlichen Minigames. Neben einem Tippspiel gibt es davon momentan drei, ein weiteres ist in Arbeit. Die Spiele drehen sich, unschwer zu erraten, alle um Fußball, sind jedoch trotzdem relativ vielseitig. Im meiner Meinung nach interessantesten Game spielt man gegen fünf computergesteuerte Spieler aus fünf anderen Ländern im Jeder-gegen-Jeden-Prinzip. Jeder Spieler hat ein Tor und muss versuchen dieses zu verteidigen und gleichzeitig das runde Leder in die anderen Tore zu befördern. Wer am Schluss die beste Tordifferenz hat, ist Sieger. Die beiden anderen Spiele sind eher kleine Punktesammler für Zwischendurch. In einem der beiden muss man Elfmeterbälle versenken, in einem anderen ist es das Ziel, den Ball zentimetergenau in Löcher zu schiessen. Alle drei Spiele erfordern eine Menge Übung, möchte man es überhaupt in die Highscore schaffen.

Die ‘Sport 2000′-Fußballgames sind ein weiterer Beweis dafür, dass auch kommerzielle Werbegames kurzzeitig für jede Menge Spass sorgen können. Nebenbei versüßen sie einem das langwierige Warten auf die langersehnte EM 2008.


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Immer weniger gespielt werden die klassischen Sudokus auf ausgerissenen Zeitungsseiten oder in teuren Sudoku-Büchern. Viel populärer werden die Sudokus im Internet, welche man von jedem Ort der Welt aus mit beinahe jedem Computer mit Internetanschluss kostenlos spielen kann. Keine Frage, da möchte ich euch die interessantesten Exemplare im World Wide Web natürlich nicht vorenthalten.

Screenshot aus MonSudoku (c) flashgame.co.krZahlen sind langweilig - das dachten sich auch die Entwickler der Online-Sudokus bei ihren Gamedesignentwürfen. Online-Sudokus im klassischen Style bieten zwar schon viele Vorteile, wie beispielsweise beliebig ofte Wiederholbarkeit durch Zufallsgenerierung, aber das ist dem grafikbewussten Internetnutzer noch bei weitem nicht genug. Blinken muss es und bunt sein. Und das alles am besten noch in 3D.

Begonnen wurde bei den neu entwickelten Sudokus zuerst einmal mit einer den meisten Ansprüchen genügenden Grafik. Ein Holzboden anstatt dem faden weiß im Hintergrund war schon einmal ein guter Anfang. Es folgten praktische Koordinationshilfen, die beispielsweise die relevanten Zeilen und Spalten farblich markieren und doppelte Zahlen rot hervorheben. Soweit, so gut, könnte man da meinen. Aber weit gefehlt.

Für viele ist das klassische Sudoku immer noch das beste (c) gamedesign.jpFür noch beliebtere Sudokus mussten neue Ideen her. Also überlegten sich die Entwickler Alternativen zu den klassischen Zahlen. Was eignete sich hierzu besser als knallige Bildchen? Ob es nun verschiedene Sushi-Zutaten oder Grimassen schneidende Mini-Monster ála Pokémon sind - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ein einstellbarer Schwierigkeitsgrad ist inzwischen ebenso ein Muss wie verschiedene Spielmodi, die sich zumeist nur durch die Bildchen unterscheiden. Doch der Entwicklungsfortschritt der Onlinegame-Szene ist erst noch in den Startlöchern. Wir können uns also noch auf viele weitere neue Innovationen in der Zukunft freuen. Aber wozu überhaupt all das? Ist das klassische Sudoku nicht immernoch die übersichtlichste und unterhaltsamste Variante im Urwald aus Grafik-Bling-Bling und Sound-Effekten? Ich denke, diese Frage muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber eins steht fest: So lange es noch Nostalgiker gibt, wird es auch das klassische Sudoku geben. In diesem Sinne: Fröhliches spielen! Egal ob farbig oder schwarz-weiß.


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Screenshot aus FFX RunnerGewöhnliche Motorsport-Rennstrecken sind in der Onlinegame-Szene heutzutage ja schon eher langweilig, für manche sogar regelrecht ausgelutscht. Viel reizvoller sind da außergewöhnliche Strecken, auf denen man als normal Sterblicher in der realen Welt nicht rasen darf. Was ist hierfür geeigneter, als die Innenstädte mit ihren Stadtautobahnen, Drive-Ins und engen Gassen in eine Rennstrecke zu verwandeln? Eine leergefegte Strasse wäre natürlich langweilig, also lassen wir den Berufsverkehr einfach wie gewohnt weiterlaufen, während wir Mülltonnen und Bushaltestellen über den Haufen fahrend durch die Stadt heizen. Und schon ist ein neues und zugleich unheimlich reizvolles Genre geboren.

Screenshot aus News Hunter 2Ein meiner Meinung nach besonders spannendes aber auch anspruchsvolles Game dieses Genre ist der sogenannte FFX Runner. Ziel des Spiels ist es, seinen Wagen durch eine schön gestaltete 3D-Stadt ins Ziel zu lenken. Mag einfach klingen, ist es aber nicht, da andere Fahrzeuge mit aller Gewalt versuchen, den Spieler vom Erreichen seines Ziels abzuhalten. Während man mit 180 Sachen den Highway entlang düst, kommen also aus den Seitengassen durchgehend schwarze Lieferwagen geschossen und versuchen, einen von der Strecke zu rammen. An einem anderen Strassenabschnitt kommen einem die unliebsamen Zeitgenossen sogar schon entgegen, da kommt das große Wiesenstück am Strassenrand zum Abhängen der Verfolger gerade recht. Glücklicherweise sind in der gesamten Spielwelt Boni verteilt, welche einem beim Einsammeln die Karrosserie reparieren oder die Treibstoffreserven auffüllen.

In einem anderen Spielchen mit dem vielsagenden Titel News Hunter 2 ist es die Aufgabe des Spielers, welcher in die Rolle eines korrupten Journalisten schlüpt, einen konkurrierenden Übertragungswagen von der Strecke zu rammen. Ob man das durch andauernden Stoßstangenkontakt oder einem gezielten Ruck in den Gegenverkehr bewerkstelligt, ist einem selbst überlassen. Hauptsache, der Gegner ist am Ende nicht mehr in der Lage, einem die Exclusiv-Story vor der Nase wegzuschnappen.

Neben den beiden genannten gibt es noch viele weitere lustige und spannende Stadtrennen in den Weiten des Internet. Schauen Sie sich doch selbst einmal um… Sie werden es garantiert nicht bereuen.


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Das unüberschaubare Terrain lässt dein Blut spürbar schneller fließen, vor deinen Augen nur den Schaft deiner Waffe und die umherhuschenden Schatten der Terroristen. Wenige Schüsse später sind diese erledigt und du gelangst von glorreicher Musik begleitet ins nächste Level. Kommt Ihnen dieses Szenario bekannt vor? Es erinnert unabdingbar stark an Counter-Strike, wären da nicht solche Dinge wie der Levelwechsel und die starre Grafik. Auch die Körperbewegung des spielbaren Charakters ist auf das Ducken hinter Mauern und das Abdrücken der Waffe reduziert. Die Antwort ist einfach: Es handelt sich hier um die inoffizielle Browservariante von Counter-Strike, welche wie die meisten Minigames in Flash entwickelt wurde. Daher auch der Name: Flash Strike.

Ein Screenshot aus Flash Strike

Flash setzt der Minispieleentwicklung strikte Schranken, weshalb es leider auch niemals möglich sein wird, ein Minigame mit einem Grafik- und Physikfeuerwerk wie beispielsweise der Source-Engine auszustatten. Daher rührt auch die relativ bescheidene Grafik von Flash Strike. Spass macht es trotzdem, auch wenn es mit der Zeit etwas langwierig wird. Es ändert sich während dem Spielverlauf wenig, das stupide Abknallen der Gegnerhorden bleibt immer gleich. Auch ohne Grafikfeuerwerk hätten die Entwickler also auf jeden Fall noch etwas mehr aus ihrem Schützling herausholen gekonnt. In der Mittagspause oder in einer freien Viertelstunde ist es dennoch kurzzeitig ganz unterhaltsamer Spielspass für Zwischendurch. Auch für Spieler mit älteren PCs, auf denen CS:S nicht funktioniert, ist Flash Strike eine gute Alternative.


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In Einzelspieler-Offlinegames sind Cheats schon lange Gang und Gebe… wer hat denn noch nie den sogenannten ‘God’-Mode aktiviert oder sich mit einem Tastendruck neue Munition verschafft? Außer der vermeintlichen eigenen Befriedigung, da man das Spiel so deutlich schneller durchspielen kann, haben sie keinen Nutzen. Aber was wäre, wenn man in einem Browsergame cheaten könnte? Unglaublich toll, oder? In diesem Artikel werde ich zeigen, dass Cheating in Browsergames schon lange ein heißes Thema ist und wieso man trotzdem die Finger davon lassen sollte.

Cheating: In Einzelspielergames erlaubt, in Onlinegames Tabu! (Screenshot aus Grand Theft Auto: LCS)Das Schlüsselwort heißt in der Browsergameszene nicht etwa Cheat, sondern Bot. Wären in Browsergames Cheats per Eingabefeld möglich, wäre das Schwachsinn. Jeder würde alle möglichen Cheats anwenden, somit wäre am Ende jeder wieder gleich stark. Bots allerdings sind unter den Browsergameentwicklern verhasste Programme bzw. Scripte, welche automatisiert bestimmte Aktionen ausführen. Nehmen wir einmal an, wir haben in einem Rollenspiel eine Mine, in der man als Spieler Gold schürfen kann. Jeder Schürfvorgang dauert genau 10 Minuten, folglich wäre ein Bot sinnvoll, der vollautomatisch alle 10 Minuten die Spielfigur in die Mine schickt. Als Spieler drücken wir zum Schürfen auf den Button mit der entsprechenden Beschriftung. Doch wie bringen wir den Bot dazu, auf einen Button zu drücken? Dazu müssen wir uns den Quelltext der Seite genauer ansehen. Als einigermaßen geübter Webentwickler erkennt man dort schließlich, dass die Betätigung des Buttons lediglich einen Link auslöst, nämlich www.dasbrowsergame.de/game.php?aktion=schuerfen. Also programmieren wir ein kleines Programm, welches genau diesen Link alle 10 Min aufruft. Für einen Programmierer ist das ein Kinderspiel. Und schon haben wir uns einen unfairen Vorteil verschafft, da wir so im wahrsten Sinne des Wortes im Schlaf Gewinn machen. Neben dem Miningbot gibt es natürlich noch viele weitere Arten von Bots.

Ein Captcha im Browsergame FreewarGlücklicherweise geben die Browsergameentwickler alles, um den Bots entgegenzuwirken. Bei dem oben beschriebenen Vorgang wirkt zum Beispiel ein sogenannter Captcha Wunder: Der Spieler muss jedes Mal, wenn er seinen Charakter in die Mine schicken will, eine Zahl auf einer zufällig generierten Grafik abtippen. Da Bots keine Grafiken lesen können, sind Captchas ein wirksamer, wenn auch für den ehrlichen Spieler nervenaufreibender Schutz vor unehrlichen Cheatern.

Am besten gedient wäre also Jedem, wenn jeder Spieler einfach ehrlich spielen würde. Denn ein Browsergame soll ja in erster Linie Spass machen. Gibt man anderen Spielern nun durch den Einsatz von Bots keine Chance, einen einzuholen, verdirbt man den fairen Spielern den Spass am Spiel und hat am Ende selber keinen Spass mehr, da alle anderen Spieler aufhören mit Spielen. Und am meisten freuen kann man sich sowieso immer über selbst erbrachte Leistungen und nicht über die seines Bots.


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Screenshot aus Combat EnvolvedSind wir doch mal ehrlich - Wer hat noch nie die Lust verspührt, als Tornado im Zerstörungswahn durch ein Wohngebiet zu rauschen oder als frustrierter Musiker mit seiner Gitarre eine ganze Wohnung dem Erdboden gleich zu machen? Hat man sich erst einmal in einen waschechten Wutanfall hineingesteigert, kommt man schnell in Versuchung, allen ernstes seinen alten PC dem lärmenden Nachbar aufs Auto zu werfen oder sein Musikinstrument als Schlagstock zu benutzen. Doch Rettung naht - wie immer in Form von Onlinespielen. Nur hier kann man seinem Zerstörungswahn unbehelligt fröhnen.

Screenshot aus TornadoAuf den verschiedenen Spieleportalen gibt es unzählige solcher Minigames. In einem Game mit dem vielversprechenden Titel Tornado ist es beispielsweise die Aufgabe, in kurzer Zeit als Wirbelsturm einen möglichst hohen Schaden anzurichten. Dabei kann man Hecken, Bäume und Strommasten durch die Gegend schleudern, richtig fett Punkte kassiert wird allerdings erst beim Zerstören ganzer Wohnblöcke oder Tankstellen. In einem anderen Game namens Demoman spielt man einen Abrisskran, der durch verschiedene Taktiken Häuser wie am Fließband auseinander nimmt. Da wäre neben der klassischen Abrisskugel beispielsweise ein großer Haken, mit dem sich die einzelnen Stockwerke regelrecht voneinander ziehen lassen. Ebenfalls sehr spannend ist das Spiel Combat Evolved, in dessen Verlauf man als Alien ganze Hochhäuser zerstören muss und sich dabei gegen allerhand irdische Streitkräfte wie beispielsweise Panzer und Helikopter zu wehren hat.

Fazit: Beim nächsten Wutanfall - Knüppel aus der Hand, Tastatur in die Hand! Aber auch an entspannten Nachmittagen oder in der Mittagspause sind die vielfältigen Zerstörungsgames empfehlenswerter Spielspass für Zwischendurch.


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Onlinecasinos waren lange Zeit die einzige Möglichkeit, sich in den Weiten des Internets echtes Geld zu erspielen. Doch seit wenigen Jahren taucht in der Browsergameszene immer öfter der Werbeslogan ‘Spiele kostenlos, gewinne bis zu 10.000€’ auf. Eindeutiger Vorreiter dieser Kampagne ist die Bigpoint GmbH, ehemals e-sport GmbH aus Hamburg, welche sich nicht zuletzt durch die von den Spielern erhofften Gewinnchancen zum größten internationalen Pionier der kommerziellen Browsergames etabliert hat.

Das Payment-System von XBlasterDie Erwartungen sind groß, loggt man sich zum ersten Mal in einen dieser angeblichen Goldesel ein. Die ersten Minuten bescheren Adrenalin und Spielspass, das Prinzip des Spiels ist schnell erlernt. Doch spätestens nach dem ersten Blick auf die Rangliste folgt die Ernüchterung: Platz 81.569. Klingt nach einem ganzen Brocken Arbeit, sich da hinaufzuarbeiten. Aber da, plötzlich leuchtet ein vielversprechender Banner auf: Kauf dir Credits und verschaffe dir so einen Vorteil gegenüber deinen Mitstreitern! 1000 Credits für einen Euro klingen ja auch garnicht mal so schlecht. Schnell ist das Handy gezückt, 2 SMS für insgesamt 4€ verschickt, 4000 Credits mehr auf dem Spielerkonto. So, jetzt kann’s endlich richtig losgehen. Die 4000 Credits sind sofort in bessere Ausrüstung verballert und es geht sogar spürbar ein wenig bergauf. Also folgt ein weiterer Blick auf die Rangliste: Rang 35.740. Autsch! Da liegt immernoch viel Arbeit vor mir. Eine durchgezockte Nacht später: Um 3000 Credits reicher. Das geht ganz schön auf die Substanz, da ist es doch viel rentabler, nochmal eben 10€ reinzustecken. Zwei Wochen später, insgesamt bereits um die 60€ in den Account investiert, verliert man langsam die Lust und hört auf zu spielen. Die ersten Plätze und damit auch die Geldgewinne sind nahezu unerreichbar, möchte man keine 500€ investieren, folgt die nüchterne Erkenntnis.

Nach dem beschriebenen Prinzip laufen die meisten der Browsergames aus dem Hause Bigpoint ab und obiges Handlungsschema lässt sich bei tausenden Spielern beobachten. Spieler, die lediglich auf den Geldgewinn aus sind, werden also zu 99,99 prozentiger Wahrscheinlichkeit enttäuscht. Man muss Bigpoint jedoch zu Gute halten, dass es immer freiwillig ist, echtes Geld zu investieren. Für Spieler, die einfach nur kostenlos ihren Spass haben möchten, sind die grafikintensiven Browsergames also weiterhin interessant. Möchte man allerdings auf der Rangliste hoch hinaus, kann der Geldbeutel unter Umständen enorm darunter leiden.

Besonders in der Fernsehwerbung spekuliert Bigpoint auf den Reiz, reales Geld zu gewinnen. Viele Fernsehkonsumenten haben zuvor noch nie ein Browsergame gespielt und fühlen sich deshalb ausschließlich von der Gewinnchance angezogen.


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Escape the LabDu wachst auf einem zerfransten Sofa inmitten einem vollgestellten Appartement auf. Verzweifelt versuchst du, aus dem natürlichen Gefängnis zu entfliehen, doch vergebens. Angstschweiß steht dir auf der Stirn und deine Nackenhaare sträuben sich, als plötzlich… Für viele Menschen wäre solch ein Szenario ein wahrer Alptraum, andere jedoch genießen den Adrenalinschub in vollen Zügen.

Spätestens seit dem Zeitalter der Onlinegames haben sogenannte Escape-Games einen enormen Aufschwung erlebt. Ziel ist es immer, in möglichst kurzer Zeit aus einem mit Rätseln und kniffligen Geheimnissen überfluteten Raum zu entfliehen. Dabei macht man vor allem eins: Klicken. Kein Versteck, keine Ecke, keine Schublade darf auf der Suche nach dringend benötigten Schlüsseln außer Acht gelassen werden. Da kann es schon mal passieren, dass man mit der Suche nach einem einzigen Gegenstand eine halbe Ewigkeit zubringt.

Die gesammelten Gegenstände werden in der Regel in einem Inventar angesammelt. An anderen Orten kann man diese dann anwenden. Eine Aufgabe könnte es beispielsweise sein, für ein Puzzle 10 Puzzleteile zu finden. Hat man das Puzzle schließlich gelöst, öffnet sich ein Schließfach mit einem kleinen Schlüssel.

Von dieser Art gibt es unzählige Minigames im World Wide Web, wobei jedes Escape-Game seinen eigenen unverwechselbaren Flair hat. Man braucht sich nur einmal die Escape-Kategorien in Spieleportalen anzusehen… da sind unzählige Stunden Knobelspass garantiert.


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Dass es unzählige Menschen auf der Welt gibt, die ihr ganzes Geld in Casinos verzockt haben, ist weitläufig bekannt. Aber die Spielsucht in virtuellen Welten wird oft unterschätzt und hat schätzungsweise bereits Millionen fest im Griff. Glücksspielmöglichkeiten innerhalb der Onlinewelten tragen dem noch seinen Teil bei.

Spielsucht ist besonders im realen Leben eine ernstzunehmende Gefahr © flickr.com / awshotsAls Beispielobjekt des Artikels habe ich das populäre Browsergame Freewar ausgewählt. Grafisch nicht besonders herausragend zieht es durch seine immense Spieltiefe und die reife Community tausende Spieler fest in seinen Bann. Im Gegensatz zu manch anderem Onlinespiel hat man in Freewar nie alles erreicht, immer gibt es ein Ziel, das man noch nicht erreicht hat, immer gibt es eine Fähigkeit, die der Kontrahent höher trainiert hat, immer gibt es einen Gegner, den man noch nicht besiegt hat. Eine weitere Zutat sind die verschiedenen integrierten Casinos, in denen der Spieler sein erspieltes Ingame-Gold vermehren oder aber, wie es meistens der Fall ist, verlieren kann.

Denken wir uns einen imaginären Spieler namens Hans. Hans liebt verwobene Fantasywelten über alles und hat sich deshalb auch schnell von Freewar überzeugen lassen. Gerade weil er in der realen Welt unter leichter Spielsucht leidet, denkt er sich, dass er in einer virtuellen Welt schnell von der Sucht loskommt, die ihm bereits den Großteil seines Realvermögens gekostet hat. Anfangs läuft auch alles ganz gut, schnell sind die ersten Monster bezwungen und der Charakter von Hans wird stärker. In den folgenden Tagen sammelt Hans immer bessere Items, kämpft gegen verschiedene andere Spieler und erarbeitet sich ein ansehnliches kleines Ingame-Vermögen. Doch da entdeckt er das Casino.

Das Casino in Freewar

Rechnerisch besteht eine Gewinnchance von knapp unter 50 Prozent… das klingt doch ganz gut, denkt sich Hans und setzt die ersten fünf Goldmünzen. Gewonnen! Gleich mal 100 Goldmünzen gesetzt… und schon wieder gewonnen! Das läuft ja wie am Schnürchen, denkt sich Hans und setzt 1000 Goldmünzen, genau so viel, wie er gerade im Inventar hat. Doch da erscheint er, der gefürchtete Schriftzug am Monitor: Verloren! Verärgert beschließt Hans, sich das sauer erarbeitete Geld zurückzuholen und macht sich auf den Weg zur Bank, sein Konto zu plündern. Mit 12.000 Goldmünzen in der Tasche kehrt er zurück zum Casino und setzt 1000 Goldmünzen. Schon wieder verloren! Sofort werden die nächsten Einsätze gemacht. Knappe 15 Minuten später ist Hans pleite. Er merkt, wie seine Hände anfangen zu zittern und ihm eine Träne die Wange hinunterrollt. Das waren seine Ersparnisse des letzten Wochenendes. Er beschließt, die Nacht durchzuspielen, um am nächsten Morgen wieder das Konto füllen zu können. Tatsächlich gelingt es ihm einige Tage, die Finger vom Casino zu lassen, doch sein Ärger über seinen Verlust ist noch ungetrübt und er schließlich macht den fatalen Fehler, sein Vermögen zurückgewinnen zu wollen.

Genauso wie unserem Hans geht es vielen Spielern, nicht nur in Freewar. Tatsächlich zeigen Statistiken, dass sich immer mehr Spieler auf Grund hohem Goldverlust im Casino löschen und dem Spiel den Rücken zukehren. Das Team von Freewar hat dem kürzlich einen Riegel vorgesetzt, indem es die freiwillige Möglichkeit einführte, für 6 Monate das Casino für sich selbst zu sperren. Möchte man also wirklich nicht mehr zocken, kann einem diese Funktion unter Umständen dabei behilflich sein. Wenn sich auch andere Spiele daran ein Beispiel nehmen würden, könnte man die Spielsucht in kurzer Zeit erheblich eindämmen.


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