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Die Welt der Onlinegames
 


Archiv: Shooter

Screenshot aus Unreal Flash 2007

Sowohl das eigentliche Unreal-Spiel als auch die heute noch beliebten Unreal-Tournament-Multiplayerhits stehen im Sektor der PC-Spiele für unzählige technische und spielerische Innovationen. Kann da die Flash-Adaption ‘Unreal Flash 2007′ tatsächlich in die Fußstapfen seines großen Vorbilds treten oder handelt es sich bei dem Flashgame schlichtweg um einen einfallslosen Trittbrettfahrer?

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Am 26. September, also in knapp anderthalb Wochen, erwartet die europäische Spieleindustrie ein neuer Kracher: Lock’s Quest, eine gelungene Mischung aus Strategie- und Rollenspiel erscheint für den Nintendo DS und wird seinen hohen Erwartungen sicher voll und ganz entsprechen. Spieler, die es bis zum Release nicht mehr abwarten können, oder aber auch Spieler, die schlichtweg Bock auf ein nettes Defence-Game haben, können schon jetzt einen guten Vorgeschmack in Form eines kostenlosen Flashgames erhalten. Dort dreht sich alles um den Verteidigungspart im Originalspiel.

Screenshot aus dem Flashgame Lock’s Quest

Besonders die freundlich animierte Grafik macht das Spiel zu einem echten Leckerbissen. In gewohnter Defence-Game-Manier muss man seine Mauern nämlich um jeden Preis vor den anstürmenden Gegnermassen schützen - und kann nach jeder erfolgreich abgewehrten Angriffswelle seine Basisverteidigung ein wenig aufrüsten. Das ist zwar nichts übermäßig besonderes, aber macht trotzdem immer wieder Spass.

Einen Schwachpunkt gibt es allerdings leider auch: Der Schwierigkeitsgrad ist sehr hoch angesetzt. Um sich einen Platz in der Highscore-Liste zu ergattern, muss man wohl übermenschliche Fähigkeiten haben - oder stundenlange Übung. Das ist Lock’s Quest dann meiner Meinung nach auch nicht Wert. Für eine nette Runde Defence-Action trotzdem absolut empfehlenswert!


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Relativ selten kommt es vor, dass einen ein Flashgame länger als zwei Stunden am Stück fesselt. Bei Sonny ist das anders: Der Spielspass zieht sich hier über mehrere Stunden hinweg. Wieso trotz dem relativ eintönigen Spielprinzip kaum Langeweile aufkommt, erfahrt in in diesem Review.

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Grusel- und Horrorspaß in Flash-Games

Autor: Daniel
abgelegt in: Shooter

Screenshot aus The Last Stand 2Sicher kennt der ein oder andere noch den Horrorklassiker Dawn of the Dead, im Deutschen schlichtweg Zombie genannt. Zur Erinnerung: Der Film handelt von einer kleinen Gruppe von Menschen, welche die Mutation einer ganzen Stadtbevölkerung überlebten und von nun an in einem Einkaufszentrum vor gruseligen Zombies Schutz suchen. Der Film wurde besonders durch seine explizite Gewaltdarstellung so berühmt, geriet jedoch wegen eben jenem Grund auch oft in die öffentliche Kritik. Gruselig ist er jedenfalls auf alle Fälle und die Zombie-Atmosphäre im Film ist meiner Meinung nach bis heute unübertroffen. Aber in ein winziges Flash-Fenster lässt sich ein solches Horror-Szenario ganz sicher nicht verpacken. Oder etwa doch?

Vor kurzem stieß ich nun auf das gar nicht mal so kleine Minigame The Last Stand. Schon als ich die Story las, wurde ich sofort unweigerlich an Dawn of the Dead erinnert. Doch auch die düstere und blutige Grafikatmosphäre im Spiel lässt im wahrsten Sinne des Wortes Zombie-Feeling aufkommen. Qualitativ reicht es natürlich bei weitem nicht an den Film heran, das Abballern von Zombies macht aber auch im Flash-Fenster Spass. Mir jedenfalls. Wem sich bei Horrorfilmen schnell mal der Magen umdreht, sollte am besten an dieser Stelle aufhören zu lesen und sich ein anderes Minigame zu Gemüte führen. Denn The Last Stand ist trotz seiner technischen Schranken nichts für schwache Nerven und ebensowenig als pädagogisch wertvolle Unterhaltung für Kinder anzusehen.

Doch nun zum eigentlichen Spiel: Zu Beginn ist man komplett auf sich alleine gestellt und muss sich hinter einer povisorischen Barrikade verschanzt mit einer gewöhnlichen Pistole die ersten Zombies vom Hals halten. Diese haben eine einzige Schwachstelle: Sie sind ausschließlich nachtaktiv. Sobald es im Spiel dämmert, weiß man also, dass man die Nacht lebend überstanden hat. Doch die Nacht ist alles andere als glimpflich. In den 12 Stunden, in denen man vom Tageslicht vor den Zombies geschützt wird, kann man sich nun dran machen, die Stadt zu erkunden. Zuvor müssen allerdings die Schäden an der Barrikade repariert werden, was ebenfalls einige Stunden in Anspruch nimmt. Je besser man sich bei Nacht schlägt, desto mehr Zeit hat man tagsüber also, in den umliegenden Häusern nach Waffen und anderen Überlebenden zu suchen. Die Überlebenden sind einem übrigens tatsächlich von handfestem Nutzen: Drückt man ihnen eine Waffe in die Hand, helfen sie bei Nacht, die Zombieattacken unbeschadet zu überstehen.

Nun ist es an Ihnen, in die Rolle des Helden zu schlüpfen. Schaffen Sie es, zu überleben? Finden Sie es am besten gleich heraus. Mir jedenfalls hat das Spiel einen riesen Spass gemacht, ich hoffe, Ihnen geht es ebenso.


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Worms-Imitate in der Onlinespielewelt

Autor: Daniel
abgelegt in: Shooter

Screenshot aus Conquer AntarticaDas PC-Spiel Worms erfreut sich mit seinen unzähligen Varianten bereits seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Zugegeben, es macht schon einen riesen Spass, mit Bazooka und Handgranate im Rucksack durch die Spielwelt zu hüpfen und dabei den gegnerischen Kämpfern die Rübe vom Hals zu pusten. Doch der Kauf des PC-Spiels ist schon lange nicht mehr notwendig: Im Internet gibt es viele Imitate, die immer dichter an die Qualität des Originals heranreichen. Völlig ohne Download oder Gang zum Laden kann man sich hier einen schönen Abend machen und sich nostalgisch in alten Spieleepochen wiegen - welche übrigens ihren Spielspass in keinster Weise eingebüßt haben.

Unter anderem aus markenschutzrechtlichen Gründen steuert man bei den meisten Onlinevarianten nicht etwa Würmer, sondern die verschiedensten Wesen angefangen von Pinguinen über Hamster bis hin zu Strichmännchen. Das Spielprinzip ist immer weitgehend gleich: Rundenbasiert darf sich jede Figur der beiden gegenüberstehenden Mannschaften eine gewisse Zeit/Strecke fortbewegen und bei Bedarf von ihren zahlreichen Waffen Gebrauch machen. Bedarf besteht oft: Es gilt, die gesamte gegnerische Mannschaft auszulöschen, erst dann ist die Partie gewonnen.

Screenshot aus Territory WarEiner meiner anfänglich noch persönlichen Favouriten, welcher sogar mit einem Kampagnenmodus aufwarten kann, ist der sogenannte Territory War. Er hat allerdings einen entscheidenden Schwachpunkt: Die außerordentlich dumme KI. Ein Beispiel: Eine meiner Figuren steht schutzlos vor einer Reihe von Gegnern. Was machen nun die in der Reihe weiter hinten stehenden Gegner? Sie schießen in meine Richtung und geben dabei ihrem Vordermann einen Headshot. Das geht so lange, bis keiner mehr steht - außer mir natürlich. Auch von strategischer Kriegsführung verstehen die Gegner nicht viel. Mit dieser Schwachstelle haben allerdings auch viele der Mitbewerber zu kämpfen, dennoch lohnt sich unter anderem ein Blick auf Conquer Antartica oder Turf War. Letzten Endes wird hier jeder seinen persönlichen Favouriten finden.

Richtig interessant werden die Worms-Imitate jedoch erst im Mehrspielermodus. Laden Sie sich ruhig einmal einen Freund ein und zocken Sie gemeinsam eine Runde - denn dann macht es richtig Spaß. Es gibt wirklich wenig Flashgames, die gemeinsam an einem PC so viel Spass machen wie Worms bzw seine Online-Imitate.


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3D Games im Browser

Autor: Daniel
abgelegt in: Fun, Shooter

Klickt man sich zum ersten Mal durch das Spieleportfolio von Gamevial, ist man schier verblüfft darüber, was mit dem heutigen Stand der Technik bereits im Browser zu realisieren ist. Viele der Spiele wären vor wenigen Jahren noch zu Höchstpreisen über die Ladentheke gewandert und hätten von den renomiertesten Fachjournalisten Bestnoten erhalten - und heute kann sie jeder umsonst ohne Anmeldung oder Download uneingeschränkt spielen. Da gibt es doch sicher irgendeinen Haken bei der Sache?

Als Vogel durch die Lüfte in Fly Like A Bird 2

Die Antwort lautet Jein. Die Spiele sind tatsächlich vollkommen kostenlos spielbar, ABER: Sie haben derart hohe Ressourcenanforderungen an den Rechner des Spielers, dass selbst vielen PCs in Internetcafés die Spucke weg bleibt. Genau der Punkt, der Onlinespiele auszeichnet, nämlich die Möglichkeit, von so gut wie jedem PC aus spielen zu können, fällt somit flach. Nun stellt sich die Frage, ob man da überhaupt noch von browserbasierten Spielen reden kann. Immerhin werden bei diesen Grafikfeuerwerken im Hintergrund teilweise mehrere Megabytes an Daten temporär heruntergeladen - nur bekommt man davon als Spieler relativ wenig mit.

Doch kommen wir nun endlich zur positiven Seite der Medaille: Hat man die entsprechende Hardware in seinem Rechner stecken, machen die Spiele nämlich tatsächlich einen Heidenspass. Sich in Fly like a bird 2 ungezwungen durch die Lüfte zu schwingen oder in Russia’s Army in Counterstrike-Manier gegen echte Gegner zu kämpfen, ist ein Abenteuer für sich. Das Spieleportfolie von Gamevial ist riesig: Unzählige Stunden Spielspass sind hier garantiert. Und das beste: Wenn heute schon solche ‘Wunder’ im Browser möglich sind, wie wird es dann erst in 5 Jahren aussehen? In diesem Sinne: Viel Spass beim Daddeln - in 3D natürlich.


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Das unüberschaubare Terrain lässt dein Blut spürbar schneller fließen, vor deinen Augen nur den Schaft deiner Waffe und die umherhuschenden Schatten der Terroristen. Wenige Schüsse später sind diese erledigt und du gelangst von glorreicher Musik begleitet ins nächste Level. Kommt Ihnen dieses Szenario bekannt vor? Es erinnert unabdingbar stark an Counter-Strike, wären da nicht solche Dinge wie der Levelwechsel und die starre Grafik. Auch die Körperbewegung des spielbaren Charakters ist auf das Ducken hinter Mauern und das Abdrücken der Waffe reduziert. Die Antwort ist einfach: Es handelt sich hier um die inoffizielle Browservariante von Counter-Strike, welche wie die meisten Minigames in Flash entwickelt wurde. Daher auch der Name: Flash Strike.

Ein Screenshot aus Flash Strike

Flash setzt der Minispieleentwicklung strikte Schranken, weshalb es leider auch niemals möglich sein wird, ein Minigame mit einem Grafik- und Physikfeuerwerk wie beispielsweise der Source-Engine auszustatten. Daher rührt auch die relativ bescheidene Grafik von Flash Strike. Spass macht es trotzdem, auch wenn es mit der Zeit etwas langwierig wird. Es ändert sich während dem Spielverlauf wenig, das stupide Abknallen der Gegnerhorden bleibt immer gleich. Auch ohne Grafikfeuerwerk hätten die Entwickler also auf jeden Fall noch etwas mehr aus ihrem Schützling herausholen gekonnt. In der Mittagspause oder in einer freien Viertelstunde ist es dennoch kurzzeitig ganz unterhaltsamer Spielspass für Zwischendurch. Auch für Spieler mit älteren PCs, auf denen CS:S nicht funktioniert, ist Flash Strike eine gute Alternative.


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In beinahe sämtlichen Zeitungen liest man in den letzten Jahren immer öfter von angeblich durch Onlinespiele verursachten Gewaltverbrechen. Beispielsweise prügelte vor kurzem ein 22 jähriger Russe einen 33 jährigen Taxifahrer zu Tode, beide waren begeisterte Spieler des Onlinegames Lineage II. Eine im Spiel aufgekommene Feindschaft zwischen den beiden Kontrahenten wurde auf der Strasse im realen Leben fortgeführt und endete für den älteren der beiden Spieler tödlich. Auch Amokläufe an Schulen werden immer öfter mit sogenannten ‘Killerspielen’ wie beispielsweise dem in diesem Zusammenhang vielfach erwähnten Counter-Strike in Verbindung gebracht. Dabei sollen stets die Spiele schuld gewesen sein, andere reale Umstände werden bei den Ermittlungen oft vernachlässigt.

Sehen wir uns diesen Aspekt doch einmal aus einer anderen Perspektive an: Millionen Deutsche haben Spass mit Online-Shootern. So gut wie jeder Jugendliche hat in seinem Leben bereits Pixelmännchen getötet. Da die oft jugendlichen Amokläufer zufälligerweise ebenfalls zu dieser Gruppe gehören, schiebt man nun den Spielen die Schuld in die Schuhe. Auf Grund einiger weniger schwarzer Schafe wollen unsere Politiker nun alle Onlinespieler bestrafen, indem sie Shooter mit Kinderpornos gleichsetzen. Das wäre, als wolle man Brot verbieten, weil alle Gewaltverbrecher zufälligerweise schon einmal davon gegessen haben.

Es gibt unumstritten einige wenige Computerspiele, welche die Gewaltbereitschaft enorm steigern, aber man kann das deswegen nicht auf alle Shooter pauschalisieren, in denen Pixelmännchen zu Tode kommen. Übermäßig gewaltverherrlichende Spiele werden ja schon lange indiziert bzw. verboten, weshalb ich es für sinnbefreit halte, nun auch den harmloseren Shootern an den Kragen zu wollen.

Im folgenden Video sind die Fakten zum Verbot von sogenannten Killerspielen eindrücklich dargestellt. Vielleicht bringt es ja den einen oder anderen zum Nachdenken. Kommentare sind übrigens stets willkommen.


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