Die Entwickler der scheinbar unendlichen Menge an Geschicklichkeitsspielen im Web lassen sich immer neue interessante Szenarien einfallen, in denen ein besonders hohes Maß an Konzentration und Schnelligkeit gefragt ist. Diesmal: Das Einstellen von Ampeln. Klingt zwar einfach, bei solch ungeschickten Platzierungen wie in ‘I love Traffic’ ist jedoch schnell das Gegenteil der Fall.
Wer denkt, als Kistenschieber (oder förmlicher ausgedrückt: Lagerlogistiker) braucht man nicht viel Grips, hat weit gefehlt. Das beweist inzwischen das Onlinegame Storage: Um hier die Kisten an die ausgewiesenen Positionen zu befördern, ist gerade in höheren Spielstufen oftmals minutenlange Denkarbeit von Nöten. Denn nicht nur die Wörter Logik und Logistik haben viel miteinander gemeinsam. Auch das Spielchen Storage ist eindeutig ein waschechtes Logikspiel.
Das Hauptproblem bei Storage ist die Tatsache, dass man die Kisten nur schieben, nicht ziehen kann. Hat man eine Kiste also erst einmal in eine falsche Ecke manövriert, ist das Level bereits so gut wie verloren. Zusätzlich gilt es noch, die Kisten um ungeschickt platzierte Wände und Pfeiler zu bugsieren, bis sie endlich alle ihren grün markierten Bestimmungsort erreicht haben. Ist das geschafft, bleibt allerdings dennoch kaum Zeit zum Ausruhen: Ganze zehn Level warten darauf, von einem waschechten Kistenkönig bezwungen zu werden. Da kommt man nur mit viel Grips und Ausdauer weiter.
Alles in allem macht das Spielchen schon eine Menge her und ist genau das richtige für Zwischendurch. Die Grafik ist zwar genretypisch einfach gehalten, aber dennoch stimmungsvoll und vollkommen zweckgemäß für ein logisches Logistikspiel. Da steht dem Kistenschieben nichts mehr im Wege.
Gastbeitrag von Leo
Es erinnert ein Wenig an die guten Zeiten der Lemminge, als man noch Stunden damit verbrachte die Kleinen in Sicherheit zu bringen und die Graphik entsprechend aussah. So ähnlich ist auch Boombot. Mittels Bomben versucht man die kleinen Männchen durch die Gegend zu katapultieren. Aber doch nicht um sie zu verletzten, sondern um sie zu Retten. Das Ziel ist, den Teletubby - anmutenden Wesen, den Ausgang zu weisen.
Kleiner Spieletipp: Je länger man die linke Maustaste gedrückt hält, desto größer wird die Bombe, die das Männchen zum Ausgang und den Spieler ins nächste Level bringt. Dabei werden selbstverständlich die Hindernisse mit jedem Level interessanter. Das Spiel ist kostenlos und kann im Browser gespielt werden.
Drawing Games - Das sind in der Regel nicht etwa Zeichen-Spiele für künstlerisch versierte Gamer, sondern eine vollkommen eigene Spielekategorie, die es in sich hat. Denn Ziel ist es hier nicht etwa, eine perfekte Kopie der Mona Lisa anzufertigen, sondern einfach ‘mal nach Lust und Laune mit der Physik zu experimentieren. Dabei erschafft man die Spielwelt ganz einfach mit dem virtuellen Bleistift.
In die Kategorie “Escape Games” fällt dieser besonders knifflige Vertreter seiner Zunft. Escape: The Room lässt Euch Genre-üblich in einem verschlossenen Raum aufwachen und stellt die Aufgabe, mithilfe von allerlei Tricks und Knobeleien aus demselben zu entkommen.
Immer weniger gespielt werden die klassischen Sudokus auf ausgerissenen Zeitungsseiten oder in teuren Sudoku-Büchern. Viel populärer werden die Sudokus im Internet, welche man von jedem Ort der Welt aus mit beinahe jedem Computer mit Internetanschluss kostenlos spielen kann. Keine Frage, da möchte ich euch die interessantesten Exemplare im World Wide Web natürlich nicht vorenthalten.
Zahlen sind langweilig - das dachten sich auch die Entwickler der Online-Sudokus bei ihren Gamedesignentwürfen. Online-Sudokus im klassischen Style bieten zwar schon viele Vorteile, wie beispielsweise beliebig ofte Wiederholbarkeit durch Zufallsgenerierung, aber das ist dem grafikbewussten Internetnutzer noch bei weitem nicht genug. Blinken muss es und bunt sein. Und das alles am besten noch in 3D.
Begonnen wurde bei den neu entwickelten Sudokus zuerst einmal mit einer den meisten Ansprüchen genügenden Grafik. Ein Holzboden anstatt dem faden weiß im Hintergrund war schon einmal ein guter Anfang. Es folgten praktische Koordinationshilfen, die beispielsweise die relevanten Zeilen und Spalten farblich markieren und doppelte Zahlen rot hervorheben. Soweit, so gut, könnte man da meinen. Aber weit gefehlt.
Für noch beliebtere Sudokus mussten neue Ideen her. Also überlegten sich die Entwickler Alternativen zu den klassischen Zahlen. Was eignete sich hierzu besser als knallige Bildchen? Ob es nun verschiedene Sushi-Zutaten oder Grimassen schneidende Mini-Monster ála Pokémon sind - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Ein einstellbarer Schwierigkeitsgrad ist inzwischen ebenso ein Muss wie verschiedene Spielmodi, die sich zumeist nur durch die Bildchen unterscheiden. Doch der Entwicklungsfortschritt der Onlinegame-Szene ist erst noch in den Startlöchern. Wir können uns also noch auf viele weitere neue Innovationen in der Zukunft freuen. Aber wozu überhaupt all das? Ist das klassische Sudoku nicht immernoch die übersichtlichste und unterhaltsamste Variante im Urwald aus Grafik-Bling-Bling und Sound-Effekten? Ich denke, diese Frage muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber eins steht fest: So lange es noch Nostalgiker gibt, wird es auch das klassische Sudoku geben. In diesem Sinne: Fröhliches spielen! Egal ob farbig oder schwarz-weiß.
Du wachst auf einem zerfransten Sofa inmitten einem vollgestellten Appartement auf. Verzweifelt versuchst du, aus dem natürlichen Gefängnis zu entfliehen, doch vergebens. Angstschweiß steht dir auf der Stirn und deine Nackenhaare sträuben sich, als plötzlich… Für viele Menschen wäre solch ein Szenario ein wahrer Alptraum, andere jedoch genießen den Adrenalinschub in vollen Zügen.
Spätestens seit dem Zeitalter der Onlinegames haben sogenannte Escape-Games einen enormen Aufschwung erlebt. Ziel ist es immer, in möglichst kurzer Zeit aus einem mit Rätseln und kniffligen Geheimnissen überfluteten Raum zu entfliehen. Dabei macht man vor allem eins: Klicken. Kein Versteck, keine Ecke, keine Schublade darf auf der Suche nach dringend benötigten Schlüsseln außer Acht gelassen werden. Da kann es schon mal passieren, dass man mit der Suche nach einem einzigen Gegenstand eine halbe Ewigkeit zubringt.
Die gesammelten Gegenstände werden in der Regel in einem Inventar angesammelt. An anderen Orten kann man diese dann anwenden. Eine Aufgabe könnte es beispielsweise sein, für ein Puzzle 10 Puzzleteile zu finden. Hat man das Puzzle schließlich gelöst, öffnet sich ein Schließfach mit einem kleinen Schlüssel.
Von dieser Art gibt es unzählige Minigames im World Wide Web, wobei jedes Escape-Game seinen eigenen unverwechselbaren Flair hat. Man braucht sich nur einmal die Escape-Kategorien in Spieleportalen anzusehen… da sind unzählige Stunden Knobelspass garantiert.
Schaut man sich ein gelöstes Sudoku nach längerem Knobeln noch einmal an, erkennt man oft nur noch durchgestrichene, in Ecken gekritzelte Zahlen, verschiedene Notizen und allerlei Schmierereien. Dabei gibt es etliche Taktiken, knifflige Sudokus nach professioneller Art vollkommen ohne übertriebenes Gekritzel zu lösen. Im Folgenden werde ich einige dieser Taktiken etwas näher durchleuchten.
Da wäre zum einen die sogenannte „Uhrzeigerstrichmethode“. Da Sudokus in Zeitschriften oft platzsparend in Kleinformat in eine Ecke gedruckt werden, führt mehrfaches Einsetzen und Wiederherausradieren von Zahlen schnell zu einem heillosen Durcheinander. Und was, wenn man mal keinen Radiergummi zur Hand hat? Abhilfe bietet die erwähnte Taktik: Man stellt sich einfach jedes Kästchen als Uhr ohne Zeiger mit 8 Ziffern vor, wie in der nebenstehen Abbildung zu erkennen. Ausnahme bildet die 5, die ein Punkt in der Mitte symbolisiert. So kann man gleich mehrere Vermutungen notieren und diese bei Erweisung des Gegenteils durchstreichen oder ausradieren.
Eine vergleichbare Taktik ist die sogenannte “Telefontastatur”. Hierbei unterteilt man sich in Gedanken jedes leere Kästchen in 9 Knöpfe und markiert entsprechend seinen Vermutungen seine Favouriten mit einem kleinen Punkt. Vermutet man beispielsweise in einem Feld eine 4, so notiert man in der mittleren Reihe des Feldes am linken Außenrand einen kaum auffallenden Punkt. Diese Methode lässt sich auch umdrehen, indem man alle imaginären Tasten, die man ausschließen kann, mit einem Punkt versieht.
Löst man Sudokus mit Hilfe einer der genannten Taktiken, wird man schon bald deutliche Erfolge ausmachen können, da sich mit der Lesbarkeit auch die Übersichtlichkeit und damit die Lösbarkeit der Rätsel deutlich verbessern wird.
Sudoku, das mathematische Logikrätsel in Kästchenform, erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit, doch die meisten Rätselfreunde wissen gar nicht, wie alles begann und woher Sudoku eigentlich stammt.
Sudoku ist eine japanische Abkürzung, die übersetzt in etwa “Eine Zahl bleibt immer allein” bedeutet.
Die Quadrate, die jeweils in 3×3 Unterquadrate unterteilt sind und die je nach Schwierigkeitsstufe bereits mit mehr oder weniger Zahlen ausgefüllt sind, finden vor allem in Zeitungen und Rätselheften Beachtung - und genau so begann auch alles.
Bereits im 18. und 19. Jahrhundert wurden Sudoku-ähnliche Rätsel in der Schweiz und in Frankreich publiziert, jedoch ohne die Unterteilung in Unterquadrate - und ohne Erfolg. Das Sudoku, wie wir es heute kennen, wurde erstmals 1979 von dem Amerikaner Howard Garns anonym in einem Rätselheft veröffentlicht. Garns starb 1989 und erlebte den Boom seiner Innovation nicht mehr mit.
Im Laufe der 80iger Jahre wurde Sudoku in Japan populär und schwappte nach der Erfindung einer Software, die per Knopfdruck neue Sudokus generieren kann, nach England. Die “Times” druckte die Rätsel regelmäßig ab und die Faszination drang schnell auch zu dem Rest Europas vor.
In Deutschland werden Sudokus ungefähr seit 2005 regelmäßig in Magazinen und Tageszeitungen abgedruckt - mit andauerndem Erfolg, zu dem auch das nichtvorhandene Urheberrecht beitragen dürfte. Sudokus dürfen demnach frei erstellt und vermarktet werden, ohne dass dafür Lizenzgebühren fällig werden.
Mittlerweile ist auch kein Ende des Sudoku-Booms in Sicht, was aufgrund der Förderung des logischen Denkens nicht sonderlich schlimm scheint.