Ostern ist zwar nun schon 3 Wochen her, aber immernoch tummeln sich in den Weiten des Internets unzählige Osterspiele. Egal ob Advent, Weihnachten, Ostern oder Silvester, so gut wie jede Feierlichkeit in der realen Welt schlägt sich auch in neuen, innovativen Flashgames nieder. Im heutigen Artikel möchte ich euch speziell einige Ostergames weiterempfehlen. Man kann sie das ganze Jahr über spielen und sie machen auch ohne einem halben Schokoladenosterhasen im Mund einen Heidenspass.
Bei den meisten Ostergames dominiert klar das Szenario aus Osterhase und Ostereiern. Ein relativ klassisches Spiel ist beispielsweise das Minigame Mister Easter, bei dem es das Ziel ist, mit einem Art Trampolin herunterfallende Eier in Körbe zu befördern, ohne dass diese auf dem Boden zerschellen. Das klingt einfacher als es wirklich ist und braucht eine Menge Übung, möchte man in der Highscoreliste weit nach oben.
Ein etwas ausgefalleneres Spiel ist das sogenannte Hen Coops, bei dem man vor allem eins braucht: Schnelle Augen. Hier gilt es, ein bestimmtes Huhn nicht aus den Augen zu verlieren, da sich unter diesem ein Osterei versteckt. Von Runde zu Runde steigt dabei der Schwierigkeitsgrad und damit die Schnelligkeit, mit der die Hühner verschoben werden. Nur wer durchgehen dran am Ball, pardon – Ei – bleibt, gewinnt.
Ein meiner Meinung nach kurzzeitig sehr unterhaltsames Spiel nennt sich Easter Egg Hop. Man spielt hier einen Osterhasen, der in kurzer Zeit möglichst viele Küken und Eier klauen muss. Kommt man dabei der Henne in die Finger, gibt’s tüchtig Haue. Spielbar sind drei Schwierigkeitsgrade, wobei beim schwersten gleich zwei Hennen unterwegs sind. Es empfiehlt sich also, sich zuerst im leichten Schwierigkeitsgrad “warm” zu spielen.
Neben den drei erwähnten gibt es noch viele weitere lustige Ostergames. Hält man an den verschiedenen Festtagen im Jahr die Augen offen, findet man schnell einige wahre Leckerbissen. Aber nicht vergessen: Das reale Leben hat immer Vorrang! Unternehmt an den Feiertagen lieber etwas mit eurer Familie, anstatt vor dem PC zu versauern. Denn das tolle ist: Die meisten Flashgames gibt es das ganze Jahr über. Sowohl am Ostersonntag als auch am allerstinkenormalsten Dienstagabend im Mai.
Gewöhnliche Motorsport-Rennstrecken sind in der Onlinegame-Szene heutzutage ja schon eher langweilig, für manche sogar regelrecht ausgelutscht. Viel reizvoller sind da außergewöhnliche Strecken, auf denen man als normal Sterblicher in der realen Welt nicht rasen darf. Was ist hierfür geeigneter, als die Innenstädte mit ihren Stadtautobahnen, Drive-Ins und engen Gassen in eine Rennstrecke zu verwandeln? Eine leergefegte Strasse wäre natürlich langweilig, also lassen wir den Berufsverkehr einfach wie gewohnt weiterlaufen, während wir Mülltonnen und Bushaltestellen über den Haufen fahrend durch die Stadt heizen. Und schon ist ein neues und zugleich unheimlich reizvolles Genre geboren.
Ein meiner Meinung nach besonders spannendes aber auch anspruchsvolles Game dieses Genre ist der sogenannte FFX Runner. Ziel des Spiels ist es, seinen Wagen durch eine schön gestaltete 3D-Stadt ins Ziel zu lenken. Mag einfach klingen, ist es aber nicht, da andere Fahrzeuge mit aller Gewalt versuchen, den Spieler vom Erreichen seines Ziels abzuhalten. Während man mit 180 Sachen den Highway entlang düst, kommen also aus den Seitengassen durchgehend schwarze Lieferwagen geschossen und versuchen, einen von der Strecke zu rammen. An einem anderen Strassenabschnitt kommen einem die unliebsamen Zeitgenossen sogar schon entgegen, da kommt das große Wiesenstück am Strassenrand zum Abhängen der Verfolger gerade recht. Glücklicherweise sind in der gesamten Spielwelt Boni verteilt, welche einem beim Einsammeln die Karrosserie reparieren oder die Treibstoffreserven auffüllen.
In einem anderen Spielchen mit dem vielsagenden Titel News Hunter 2 ist es die Aufgabe des Spielers, welcher in die Rolle eines korrupten Journalisten schlüpt, einen konkurrierenden Übertragungswagen von der Strecke zu rammen. Ob man das durch andauernden Stoßstangenkontakt oder einem gezielten Ruck in den Gegenverkehr bewerkstelligt, ist einem selbst überlassen. Hauptsache, der Gegner ist am Ende nicht mehr in der Lage, einem die Exclusiv-Story vor der Nase wegzuschnappen.
Neben den beiden genannten gibt es noch viele weitere lustige und spannende Stadtrennen in den Weiten des Internet. Schauen Sie sich doch selbst einmal um… Sie werden es garantiert nicht bereuen.
Sind wir doch mal ehrlich – Wer hat noch nie die Lust verspührt, als Tornado im Zerstörungswahn durch ein Wohngebiet zu rauschen oder als frustrierter Musiker mit seiner Gitarre eine ganze Wohnung dem Erdboden gleich zu machen? Hat man sich erst einmal in einen waschechten Wutanfall hineingesteigert, kommt man schnell in Versuchung, allen ernstes seinen alten PC dem lärmenden Nachbar aufs Auto zu werfen oder sein Musikinstrument als Schlagstock zu benutzen. Doch Rettung naht – wie immer in Form von Onlinespielen. Nur hier kann man seinem Zerstörungswahn unbehelligt fröhnen.
Auf den verschiedenen Spieleportalen gibt es unzählige solcher Minigames. In einem Game mit dem vielversprechenden Titel Tornado ist es beispielsweise die Aufgabe, in kurzer Zeit als Wirbelsturm einen möglichst hohen Schaden anzurichten. Dabei kann man Hecken, Bäume und Strommasten durch die Gegend schleudern, richtig fett Punkte kassiert wird allerdings erst beim Zerstören ganzer Wohnblöcke oder Tankstellen. In einem anderen Game namens Demoman spielt man einen Abrisskran, der durch verschiedene Taktiken Häuser wie am Fließband auseinander nimmt. Da wäre neben der klassischen Abrisskugel beispielsweise ein großer Haken, mit dem sich die einzelnen Stockwerke regelrecht voneinander ziehen lassen. Ebenfalls sehr spannend ist das Spiel Combat Evolved, in dessen Verlauf man als Alien ganze Hochhäuser zerstören muss und sich dabei gegen allerhand irdische Streitkräfte wie beispielsweise Panzer und Helikopter zu wehren hat.
Fazit: Beim nächsten Wutanfall – Knüppel aus der Hand, Tastatur in die Hand! Aber auch an entspannten Nachmittagen oder in der Mittagspause sind die vielfältigen Zerstörungsgames empfehlenswerter Spielspass für Zwischendurch.
Das Prinzip ist genial einfach: Eine Strecke, meistens eine Straße oder ein Weg, zieht sich in mehreren Windungen von einer Ecke des Bildschirms zur anderen.
Im Verlauf des Spiels wandern hier die Bösen vom Startpunkt mit gleichmäßiger Geschwindigkeit auf den Zielpunkt zu. Je nach Setting sind das Ritter, Raumschiffe oder farbige Punkte, die Jungfrauen rauben, Planeten zerstören oder andersfarbige Punkte kaputt machen wollen. Das Ziel des Spiels: Die reisenden Pixelhaufen daran hindern, ihr Ziel zu erreichen.
Dazu platziert man Türme an der Strecke, welche die Eindringlinge unter Beschuss nehmen. Deren Ansturm ist meistens in Wellen aufgeteilt, mit jeder Welle werden die Angreifer etwas schneller und stärker. Die Punktzahl am Ende des Spiels bemisst sich darin, wie lange man durchgehalten hat.
Sogar in Blizzards “Warcraft 3″ gibt es ein Tower Defense Game als Bonuslevel. Außerdem existieren mittlerweile unzählige Tower Defense Games als Freeware im Netz, die sich sowohl im Setting als auch im Gameplay unterscheiden. So wechseln sich in anspruchsvolleren Varianten Bodeneinheiten mit Lufteinheiten ab und man muss entsprechend Luftabwehrtürme zwischen seine normalen Türme setzten.
Upgradefähige Türme, Blockademöglichkeiten auf der Strecke, sich zu neuen Türmen kombinierende Türme– es gibt wie gesagt eine ganze Menge Variationen des Grundprinzips. Das Video zeigt zum Beispiel Defender, eine ziemlich komplexe Variante, bei der man sich sogar den Weg, den die Gegner nehmen sollen, selbst zusammenbauen kann.
Egal ob komplex oder simpel: Tower Defense Games machen süchtig und vor allem einen Heidenspaß. Genau das Richtige in der Mittagspause.
Tausende Fans von kurzweiligen Onlinespielen und Knobelklassikern á la Mahjongg und Kniffel sind bereits seit 2 Jahren in der virtuellen Spielestadt Kuwis anzutreffen. Nach dem Vorbild Second Life’s spielt man in Kuwis den Einwohner einer Parallelwelt, der sich durch vielerlei Weise zum bekanntesten und angesehensten Bürger hocharbeiten kann. In der Stadt Kuwis sind die Punktehorte die verschiedenen kleinen Onlinespiele, durch deren erfolgreiche Absolvierung gegen reale Spieler man in den verschiedenen Ranglisten aufsteigt. Und das beste: Es wird nicht nur gegeneinander angetreten, es gibt auch viele nette Communityfeatures, die den Spielercharakter sich in der virtuellen Welt zu Hause fühlen lassen.
Ein besonders beliebtes Feature sind die frei gestaltbaren Wohnungen der Spieler. Durch Erwerb von Einrichtungsgegenständen, einer neuen Fassade, mehreren Stockwerken und vielem mehr kann man sich hohes Prestige verschaffen. Außerdem kann man seine Freunde in ihren Häusern besuchen und auf verschiedene Weise mit ihnen kommunizieren.
Möchte man in den vielfältigen Minispielen antreten, kann man auf Forderungen anderer Spieler eingehen oder auch selber eine Forderung aufgeben. Die Spiele sind vielfältig: Von Solitär über verschiedene Würfelspiele bis zu einer abgewandelten Version von Tetris ist fast alles dabei. Grafisch lassen die Spiele auch keine Wünsche offen, wenn man bedenkt, dass es sich bei Kuwis offiziell um ein Browsergame handelt. Gelegendlich werden sogar neue Minispiele integriert, auf deren Entwicklung man als Bürger aktiv Einfluss nehmen kann.
Die große Spielestadt hat allerdings auch ihre Schattenseiten: Möchte man alle Features nutzen können, muss man sich kostenpflichtig als Einwohner anmelden. Dies kostet ca. 2-3 Euro in der Woche. Möchte man sein Haus verschönern, benötigt man Kristalle, deren Erwerb ebenfalls echtes Geld kostet, weshalb bei unkontrolliertem Konsum die monatlichen Kosten leicht in unermessliche Höhen steigen können. Wichtig ist also immer, dass man sich ein angemessenes Limit setzt.
Perfekt ist Kuwis für Spieleliebhaber, die bereit sind, ein paar Euro monatlich auszugeben und gerne gegen reale Gegner antreten. Im Gegensatz zu Online-Glücksspielen ist der Erwerb bei Kuwis rein virtuell. Dennoch sind die zahlreichen Ranglisten Motivation genug, unzähliche Stunden am Tag in der Spielestadt zu verbringen. Wie man auf der Rangliste sieht, beträgt die Spielzeit einiger Top-Spieler nämlich bereits über 1000 Stunden.
Zwar ist er noch bis zum Ende des Jahres im Amt, aber du kannst ihm hier schon den ersten Knock Out verpassen.
Die Welt der Onlinegames hat den Markt längst für sich erobert. Onlinegames dominieren seit Jahren schon das Weltgeschehen in Sachen PC-Spielen, doch gibt es einige, kleinere Hersteller, die den Onlinegames immer noch die Stirn bieten. Es sind keine Grafikgewaltigen Schlachten notwendig, um den Nutzer am PC zu binden. Nein vielmehr ist es der Spielspaß, und die Einfachheit, die ein Spiel ausmachen.
Der Erfolg der Yeti-Sports Reihe hängt letztlich nicht nur davon ab, das die Spiele klein sind, schnell per E-Mail verschickt, oder gar auf dem Firmenrechner versteckt werden können, nein vielmehr ist es das witzige Prinzip das dahinter steht. Der Spielspaß, eine seit C=64-, und Amigazeiten verödete Kultur hält ihren eigenen kleinen Siegeszug ab. Seit die Möglichkeiten aufwendiger Spiele immer weiter wachsen, wird der Markt von einem Spiel, nach dem anderen dominiert, das eigentlich komplett gleich ist. Bessere Grafik, und das gewaltige Epos, bekannter Hersteller, 5.1 Sound, und mehr, sind heute Details, die wesentlich mehr zählen als wirklicher Spielspaß.
Die kleinen Minigames, wie Yetisports, Busch Aerobics und Co. jedoch setzen viel mehr auf den Spaß dabei. Hier kann man sich darauf verlassen, das die Hersteller sich kaum Gedanken gemacht haben, wie sie ihre Grafik aufwendiger gestalten können, nein es ist viel mehr der Witz der im Vordergrund steht, und das ist es was am heutigen Spielemarkt vollkommen fehlt. Der Spielwitz, eine Komponente die viele Hersteller einfach missachten, du lieber noch mehr, detailliert sterbende Zombies in ein Spiel einfügen.