Spacetanks

Die Welt der Onlinegames
 


Archiv: Browsergames

So leicht macht es uns die Fortentwicklung der Spielelandschaft inzwischen: Wie aus dem Baukasten lassen sich auf myBrowsergame.com seit einiger Zeit ganz eigene Spielwelten kreieren. Wird der Traum von der Spieleentwicklung ohne Programmierkenntnisse tatsächlich endlich wahr?

Screenshot aus myBrowsergame.com

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Screenshot aus Wurzelimperium

Endlich ein Browsergame, welches vom altbewährten Mittelalter/Weltraum-Prinzip abweicht und dabei noch einen Heidenspass macht: In Wurzelimperium wird nicht etwa um die Wette gekämpft, sondern um die Wette gegärtnert! Lass’ im Wettstreit mit Tausenden anderen Spieler jeden Kleingärtner hinter dir und werde zum einzig wahren Wurzelimperator!

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Screenshot aus Die Stämme

Vor 5 Jahren wurde das MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) Die Stämme als Hobbyprojekt gestartet; heute ist es Deutschlands userstärkstes Browsergame. Alle paar Monate startet in einem weiteren Sprachraum der Stämme-Hype. Doch was macht Die Stämme besser als ein Großteil der Konkurrenz, dass es im Zeitalter von Flashfeuerwerken und 3D-Effekten noch kein Bisschen seiner Popularität eingebüßt hat?

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Auch Politik - so langweilig und träge sie auf den ersten Moment auch anmuten mag - kann fast jedem Spass machen. Vorausgesetzt, sie ist ansprechend verpackt. Power of Politics hat sich genau daran versucht - und ich mich an eben jenem.

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In Einzelspieler-Offlinegames sind Cheats schon lange Gang und Gebe… wer hat denn noch nie den sogenannten ‘God’-Mode aktiviert oder sich mit einem Tastendruck neue Munition verschafft? Außer der vermeintlichen eigenen Befriedigung, da man das Spiel so deutlich schneller durchspielen kann, haben sie keinen Nutzen. Aber was wäre, wenn man in einem Browsergame cheaten könnte? Unglaublich toll, oder? In diesem Artikel werde ich zeigen, dass Cheating in Browsergames schon lange ein heißes Thema ist und wieso man trotzdem die Finger davon lassen sollte.

Cheating: In Einzelspielergames erlaubt, in Onlinegames Tabu! (Screenshot aus Grand Theft Auto: LCS)Das Schlüsselwort heißt in der Browsergameszene nicht etwa Cheat, sondern Bot. Wären in Browsergames Cheats per Eingabefeld möglich, wäre das Schwachsinn. Jeder würde alle möglichen Cheats anwenden, somit wäre am Ende jeder wieder gleich stark. Bots allerdings sind unter den Browsergameentwicklern verhasste Programme bzw. Scripte, welche automatisiert bestimmte Aktionen ausführen. Nehmen wir einmal an, wir haben in einem Rollenspiel eine Mine, in der man als Spieler Gold schürfen kann. Jeder Schürfvorgang dauert genau 10 Minuten, folglich wäre ein Bot sinnvoll, der vollautomatisch alle 10 Minuten die Spielfigur in die Mine schickt. Als Spieler drücken wir zum Schürfen auf den Button mit der entsprechenden Beschriftung. Doch wie bringen wir den Bot dazu, auf einen Button zu drücken? Dazu müssen wir uns den Quelltext der Seite genauer ansehen. Als einigermaßen geübter Webentwickler erkennt man dort schließlich, dass die Betätigung des Buttons lediglich einen Link auslöst, nämlich www.dasbrowsergame.de/game.php?aktion=schuerfen. Also programmieren wir ein kleines Programm, welches genau diesen Link alle 10 Min aufruft. Für einen Programmierer ist das ein Kinderspiel. Und schon haben wir uns einen unfairen Vorteil verschafft, da wir so im wahrsten Sinne des Wortes im Schlaf Gewinn machen. Neben dem Miningbot gibt es natürlich noch viele weitere Arten von Bots.

Ein Captcha im Browsergame FreewarGlücklicherweise geben die Browsergameentwickler alles, um den Bots entgegenzuwirken. Bei dem oben beschriebenen Vorgang wirkt zum Beispiel ein sogenannter Captcha Wunder: Der Spieler muss jedes Mal, wenn er seinen Charakter in die Mine schicken will, eine Zahl auf einer zufällig generierten Grafik abtippen. Da Bots keine Grafiken lesen können, sind Captchas ein wirksamer, wenn auch für den ehrlichen Spieler nervenaufreibender Schutz vor unehrlichen Cheatern.

Am besten gedient wäre also Jedem, wenn jeder Spieler einfach ehrlich spielen würde. Denn ein Browsergame soll ja in erster Linie Spass machen. Gibt man anderen Spielern nun durch den Einsatz von Bots keine Chance, einen einzuholen, verdirbt man den fairen Spielern den Spass am Spiel und hat am Ende selber keinen Spass mehr, da alle anderen Spieler aufhören mit Spielen. Und am meisten freuen kann man sich sowieso immer über selbst erbrachte Leistungen und nicht über die seines Bots.


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Spielend reales Geld absahnen

Autor: Daniel
abgelegt in: Browsergames

Onlinecasinos waren lange Zeit die einzige Möglichkeit, sich in den Weiten des Internets echtes Geld zu erspielen. Doch seit wenigen Jahren taucht in der Browsergameszene immer öfter der Werbeslogan ‘Spiele kostenlos, gewinne bis zu 10.000€’ auf. Eindeutiger Vorreiter dieser Kampagne ist die Bigpoint GmbH, ehemals e-sport GmbH aus Hamburg, welche sich nicht zuletzt durch die von den Spielern erhofften Gewinnchancen zum größten internationalen Pionier der kommerziellen Browsergames etabliert hat.

Das Payment-System von XBlasterDie Erwartungen sind groß, loggt man sich zum ersten Mal in einen dieser angeblichen Goldesel ein. Die ersten Minuten bescheren Adrenalin und Spielspass, das Prinzip des Spiels ist schnell erlernt. Doch spätestens nach dem ersten Blick auf die Rangliste folgt die Ernüchterung: Platz 81.569. Klingt nach einem ganzen Brocken Arbeit, sich da hinaufzuarbeiten. Aber da, plötzlich leuchtet ein vielversprechender Banner auf: Kauf dir Credits und verschaffe dir so einen Vorteil gegenüber deinen Mitstreitern! 1000 Credits für einen Euro klingen ja auch garnicht mal so schlecht. Schnell ist das Handy gezückt, 2 SMS für insgesamt 4€ verschickt, 4000 Credits mehr auf dem Spielerkonto. So, jetzt kann’s endlich richtig losgehen. Die 4000 Credits sind sofort in bessere Ausrüstung verballert und es geht sogar spürbar ein wenig bergauf. Also folgt ein weiterer Blick auf die Rangliste: Rang 35.740. Autsch! Da liegt immernoch viel Arbeit vor mir. Eine durchgezockte Nacht später: Um 3000 Credits reicher. Das geht ganz schön auf die Substanz, da ist es doch viel rentabler, nochmal eben 10€ reinzustecken. Zwei Wochen später, insgesamt bereits um die 60€ in den Account investiert, verliert man langsam die Lust und hört auf zu spielen. Die ersten Plätze und damit auch die Geldgewinne sind nahezu unerreichbar, möchte man keine 500€ investieren, folgt die nüchterne Erkenntnis.

Nach dem beschriebenen Prinzip laufen die meisten der Browsergames aus dem Hause Bigpoint ab und obiges Handlungsschema lässt sich bei tausenden Spielern beobachten. Spieler, die lediglich auf den Geldgewinn aus sind, werden also zu 99,99 prozentiger Wahrscheinlichkeit enttäuscht. Man muss Bigpoint jedoch zu Gute halten, dass es immer freiwillig ist, echtes Geld zu investieren. Für Spieler, die einfach nur kostenlos ihren Spass haben möchten, sind die grafikintensiven Browsergames also weiterhin interessant. Möchte man allerdings auf der Rangliste hoch hinaus, kann der Geldbeutel unter Umständen enorm darunter leiden.

Besonders in der Fernsehwerbung spekuliert Bigpoint auf den Reiz, reales Geld zu gewinnen. Viele Fernsehkonsumenten haben zuvor noch nie ein Browsergame gespielt und fühlen sich deshalb ausschließlich von der Gewinnchance angezogen.


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Glücksspiel in Onlinewelten

Autor: Daniel
abgelegt in: Browsergames

Dass es unzählige Menschen auf der Welt gibt, die ihr ganzes Geld in Casinos verzockt haben, ist weitläufig bekannt. Aber die Spielsucht in virtuellen Welten wird oft unterschätzt und hat schätzungsweise bereits Millionen fest im Griff. Glücksspielmöglichkeiten innerhalb der Onlinewelten tragen dem noch seinen Teil bei.

Spielsucht ist besonders im realen Leben eine ernstzunehmende Gefahr © flickr.com / awshotsAls Beispielobjekt des Artikels habe ich das populäre Browsergame Freewar ausgewählt. Grafisch nicht besonders herausragend zieht es durch seine immense Spieltiefe und die reife Community tausende Spieler fest in seinen Bann. Im Gegensatz zu manch anderem Onlinespiel hat man in Freewar nie alles erreicht, immer gibt es ein Ziel, das man noch nicht erreicht hat, immer gibt es eine Fähigkeit, die der Kontrahent höher trainiert hat, immer gibt es einen Gegner, den man noch nicht besiegt hat. Eine weitere Zutat sind die verschiedenen integrierten Casinos, in denen der Spieler sein erspieltes Ingame-Gold vermehren oder aber, wie es meistens der Fall ist, verlieren kann.

Denken wir uns einen imaginären Spieler namens Hans. Hans liebt verwobene Fantasywelten über alles und hat sich deshalb auch schnell von Freewar überzeugen lassen. Gerade weil er in der realen Welt unter leichter Spielsucht leidet, denkt er sich, dass er in einer virtuellen Welt schnell von der Sucht loskommt, die ihm bereits den Großteil seines Realvermögens gekostet hat. Anfangs läuft auch alles ganz gut, schnell sind die ersten Monster bezwungen und der Charakter von Hans wird stärker. In den folgenden Tagen sammelt Hans immer bessere Items, kämpft gegen verschiedene andere Spieler und erarbeitet sich ein ansehnliches kleines Ingame-Vermögen. Doch da entdeckt er das Casino.

Das Casino in Freewar

Rechnerisch besteht eine Gewinnchance von knapp unter 50 Prozent… das klingt doch ganz gut, denkt sich Hans und setzt die ersten fünf Goldmünzen. Gewonnen! Gleich mal 100 Goldmünzen gesetzt… und schon wieder gewonnen! Das läuft ja wie am Schnürchen, denkt sich Hans und setzt 1000 Goldmünzen, genau so viel, wie er gerade im Inventar hat. Doch da erscheint er, der gefürchtete Schriftzug am Monitor: Verloren! Verärgert beschließt Hans, sich das sauer erarbeitete Geld zurückzuholen und macht sich auf den Weg zur Bank, sein Konto zu plündern. Mit 12.000 Goldmünzen in der Tasche kehrt er zurück zum Casino und setzt 1000 Goldmünzen. Schon wieder verloren! Sofort werden die nächsten Einsätze gemacht. Knappe 15 Minuten später ist Hans pleite. Er merkt, wie seine Hände anfangen zu zittern und ihm eine Träne die Wange hinunterrollt. Das waren seine Ersparnisse des letzten Wochenendes. Er beschließt, die Nacht durchzuspielen, um am nächsten Morgen wieder das Konto füllen zu können. Tatsächlich gelingt es ihm einige Tage, die Finger vom Casino zu lassen, doch sein Ärger über seinen Verlust ist noch ungetrübt und er schließlich macht den fatalen Fehler, sein Vermögen zurückgewinnen zu wollen.

Genauso wie unserem Hans geht es vielen Spielern, nicht nur in Freewar. Tatsächlich zeigen Statistiken, dass sich immer mehr Spieler auf Grund hohem Goldverlust im Casino löschen und dem Spiel den Rücken zukehren. Das Team von Freewar hat dem kürzlich einen Riegel vorgesetzt, indem es die freiwillige Möglichkeit einführte, für 6 Monate das Casino für sich selbst zu sperren. Möchte man also wirklich nicht mehr zocken, kann einem diese Funktion unter Umständen dabei behilflich sein. Wenn sich auch andere Spiele daran ein Beispiel nehmen würden, könnte man die Spielsucht in kurzer Zeit erheblich eindämmen.


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Das Minispiel MahjonggTausende Fans von kurzweiligen Onlinespielen und Knobelklassikern á la Mahjongg und Kniffel sind bereits seit 2 Jahren in der virtuellen Spielestadt Kuwis anzutreffen. Nach dem Vorbild Second Life’s spielt man in Kuwis den Einwohner einer Parallelwelt, der sich durch vielerlei Weise zum bekanntesten und angesehensten Bürger hocharbeiten kann. In der Stadt Kuwis sind die Punktehorte die verschiedenen kleinen Onlinespiele, durch deren erfolgreiche Absolvierung gegen reale Spieler man in den verschiedenen Ranglisten aufsteigt. Und das beste: Es wird nicht nur gegeneinander angetreten, es gibt auch viele nette Communityfeatures, die den Spielercharakter sich in der virtuellen Welt zu Hause fühlen lassen.

Ein besonders beliebtes Feature sind die frei gestaltbaren Wohnungen der Spieler. Durch Erwerb von Einrichtungsgegenständen, einer neuen Fassade, mehreren Stockwerken und vielem mehr kann man sich hohes Prestige verschaffen. Außerdem kann man seine Freunde in ihren Häusern besuchen und auf verschiedene Weise mit ihnen kommunizieren.

Der TeleporterMöchte man in den vielfältigen Minispielen antreten, kann man auf Forderungen anderer Spieler eingehen oder auch selber eine Forderung aufgeben. Die Spiele sind vielfältig: Von Solitär über verschiedene Würfelspiele bis zu einer abgewandelten Version von Tetris ist fast alles dabei. Grafisch lassen die Spiele auch keine Wünsche offen, wenn man bedenkt, dass es sich bei Kuwis offiziell um ein Browsergame handelt. Gelegendlich werden sogar neue Minispiele integriert, auf deren Entwicklung man als Bürger aktiv Einfluss nehmen kann.

Die große Spielestadt hat allerdings auch ihre Schattenseiten: Möchte man alle Features nutzen können, muss man sich kostenpflichtig als Einwohner anmelden. Dies kostet ca. 2-3 Euro in der Woche. Möchte man sein Haus verschönern, benötigt man Kristalle, deren Erwerb ebenfalls echtes Geld kostet, weshalb bei unkontrolliertem Konsum die monatlichen Kosten leicht in unermessliche Höhen steigen können. Wichtig ist also immer, dass man sich ein angemessenes Limit setzt.

Perfekt ist Kuwis für Spieleliebhaber, die bereit sind, ein paar Euro monatlich auszugeben und gerne gegen reale Gegner antreten. Im Gegensatz zu Online-Glücksspielen ist der Erwerb bei Kuwis rein virtuell. Dennoch sind die zahlreichen Ranglisten Motivation genug, unzähliche Stunden am Tag in der Spielestadt zu verbringen. Wie man auf der Rangliste sieht, beträgt die Spielzeit einiger Top-Spieler nämlich bereits über 1000 Stunden.


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Screenshot aus Ogame.de: GebäudeansichtVor Jahren noch eine Randnische des damals erst aufkommenden Computerspiele-Hypes, haben sich sogenannte Browserbasierte Multiplayer-Games (kurz: Browsergames – Spiele, die sich mit jedem modernen Webbrowser spielen lassen) heutzutage schon einen festen Platz in die abendlichen Werbespots der größten deutschsprachigen Fernsehsender erkämpft und können zusammengezählt bereits mehr registrierte Spieler aufweisen, als Top-Titel wie World of Warcraft an Verkaufszahlen in Europa. Das große, aus dem deutschsprachigen Raum stammende Browsergame-Portal Bigpoint vereint beispielsweise in seinen zur Zeit 22 Browsergames eine Spielergemeinde von über 12 Mio. Nutzern. Doch wie kam es überhaupt zu solch einem „Wandel der Spielerinteressen“? Denn schaut man sich die Spiele einmal genauer an, erkennt man vor allem im grafischen Bereich eindeutige Defizite im Vergleich zu klassischen Verkaufstiteln.

Screenshot aus Die-Staemme.de: DorfansichtWir schreiben das Jahr 2003. Zu dieser Zeit sind Browsergames noch vereinzelte Hobbyprojekte von „gelangweilten Studenten, die mit ihrer Zeit nichts besseres anzufangen wissen“, so die verbreitete Meinung derer, die damals überhaupt schonmal ein Browsergame von Innen gesehen haben. (Der Vollständigkeit muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass Browsergames zu dieser Zeit noch textlastige, in Tabellen aufgebaute Spiele waren, in denen vereinzelte Grafiken schon eine Sensation waren.) Dennoch gelingt es einigen Hobbyentwicklern, langsam aber stetig eine feste Fangemeinde um ihr Projekt aufzubauen. So auch den beiden jungen Studenten Alexander Rösner und Klaas Kersting mit ihrem Steckenpferd Ogame, das noch heute zu den meistgespielten Browsergames gezählt wird. Im selben Jahr gründen sie die Firma Gameforge, um in Zukunft auf professioneller Basis Browserspiele zu entwickeln.
Screenshot aus No-Magic-World.de : Charakteransicht im ComicstilDas Konzept hat Erfolg: Die junge Firma erlebt einen immensen Aufschwung und released ein Spiel nach dem anderen, jedes mit einer Community von tausenden begeisterten Spielern. Immer mehr kleinere Firmen folgen dem Beispiel und erzeugen Konkurrenzdruck, der zu immer besseren und auch grafisch anspruchsvolleren Titel führt. Es entwickelt sich ein wahrer Hype daraus: In den Schulpausen hört man von nun an immer öfter Sprüche wie „Meld dich doch auch mal bei dem Browserspiel an, macht total Spass und ist außerdem komplett kostenlos!“. Letzt genannte Aussage trifft übrigens auch heute noch auf den größten Teil der Browsergames zu, statt durch Verkaufspreise oder monatliche Gebüren erzielen die Entwickler ihren Gewinn durch geschickt plazierte Werbebanner oder freiwillige Premiumaccounts bzw. Ingame-Item-Verkauf.

Screenshot aus ChaosCars.Bigpoint.de : 3D-AutorennenHeutzutage sind Browsergames schon lange nicht mehr rein auf Texttabellen basierte Spiele für Zwischendurch: Die Entwickler greifen immer öfter auf moderne Webtechnologien wie Flash oder AJAX zurück, um ein möglichst identisches Grafikerlebnis zu vollwertigen Verkaufstiteln bieten zu können. Dies ist zwar meiner Meinung nach noch keinem Browsergame-Entwickler zu 100% gelungen, doch fragt man einmal einige der Millionen begeisterter Spieler nach dem entscheidenden Etwas, das Browsergames ihrer Meinung nach ausmacht, so erhält man meistens folgende Punkte genannt:
1. Die riesigen, ständig wachsenden Communities,
2. Die bei vielen Spielen ständige Weiterentwicklung durch die Administratoren sowie
3. Die Möglichkeit, sich von jedem PC mit Internetanschluss aus in seinen Account einloggen zu können.

Fazit: Es ist also nicht die allertollste Grafik oder der schnellste Server, die ein gutes Browserspiel ausmacht: Viel mehr Wert wird von vielen Entwickler und Spielern hierbei auf einen großen Langzeitspass, gute Teamwork-Möglichkeiten und nette Communityfeatures gelegt.

Wer inzwischen selber Lust bekommen hat, einmal so ein Browsergame auszuprobieren, dem kann ich folgende Seiten uneingeschränkt empfehlen:

www.Galaxy-News.de : Eines der größten deutschen Portale rund um Browsergames, mit großem Spieleverzeichnis, aktiven Foren und einer netten Community.
www.Bigpoint.de : Eine große Sammlung an eher grafiklastigen Browsergames – eine Anmeldung genügt und man kann 21 Browsergames kostenlos spielen.
www.Darkfleet.de : Einer meiner persönlichen Browsergamefavouriten - eine Mischung aus eher mittelmäßiger Grafik mit einer exzellenten Community, großer Spieltiefe und einer riesigen Spielwelt.


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